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Fast Fashion

Welchen Preis zahlen wir wirklich?

Wahlpflichtveranstaltung: Mediale Gegenkultur
Studenierende: Verena Girrbach
Betreuung: Prof. Dr. Christoph Zydorek

 

Ob Zara, H&M oder FashionNova - all diese Marken haben eine Gemeinsamkeit: Sie sind „Fast Fashion Brands, die jedes Jahr mit Billigmode Milliarden an Umsatz generieren. Aber nicht nur der Umsatz dieser Marken ist enorm hoch, sondern auch die Umweltbelastung, die durch die Produktion ihrer Kleidung entsteht. So ist der CO2-Ausstoß durch die Textilindustrie höher als die von internationalem Flug- und Schiffsverkehr zusammen. Trotz der aktuell positiven Entwicklung für Umweltbewusstsein durch beispielsweise die Bewegung „Fridays for Future“ scheint dies bei den großen Modemarken dieser Welt noch nicht angekommen zu sein.

Aber auch die Konsumenten sind nicht ganz unschuldig - mehr als 100 Milliarden neue Kleidungsstücke wurden 2014 produziert. Ist uns nicht bewusst, welche Auswirkungen unsere Mode auf die Umwelt hat? Und was können wir daran ändern?

Ziel ist es, diesen Fragen in einer Kurzreportage auf den Grund zu gehen und modebewussten Menschen zu zeigen, welchen Preis sie und die Umwelt für günstige Mode wirklich zahlen. Das Projekt soll zum Nachdenken anregen und zeigen, dass man sich auch mit nachhaltiger Kleidung modisch kleiden kann. Um diese Botschaft zu übermitteln soll ein Selbstexperiment verdeutlichen, wie viel Fast Fashion Kleidung der / die Durchschnittsdeutsche besitzt und welche alternativen Möglichkeiten es gibt, nachhaltige Mode zu erwerben.