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Neue Forschungsprofessur für "Angewandte Virologie und Hygieneforschung"

An der Hochschule Furtwangen (HFU) wird künftig auch mit und an Viren geforscht.

Neue Forschungsprofessur für "Angewandte Virologie und Hygieneforschung" (I18255)

Prof. Dr. Markus Egert wird sich in den nächsten drei Jahren im Rahmen einer HFU-Forschungsprofessur intensiv mit anwendungsorientierten Arbeiten an Viren beschäftigen.

Zum Wintersemester 20/21 erhielt Prof. Dr. Markus Egert, der an der Fakultät Medical and Life Sciences am HFU-Standort Schwenningen lehrt und forscht, die Berufung für eine Forschungsprofessur „Angewandte Virologie und Hygieneforschung“.

Prof. Markus Egert hat als Mikrobiologe an der HFU bislang vor allem an Bakterien und Pilzen geforscht – mit aufsehenerregenden Ergebnissen, was zum Beispiel die Reinheit von Küchenschwämmen und anderen Haushaltsgegenständen angeht. In den nächsten drei Jahren wird er verstärkt mit Viren arbeiten – zum Beispiel, um für die Industrie bestimmen zu können, welche Oberflächen, Wirkstoffe und Methoden wirksam gegen diese Krankheitserreger sind.  Egert will Viren untersuchen, die oft im Alltag vorkommen, zum Beispiel Noro-, Grippe- oder Erkältungsviren. Für die Forschung werden allerdings nicht gleich echte Krankheitserreger gezüchtet, sondern Modellviren benutzt, die den echten stark ähneln. Auch in der Lehre wird das hochaktuelle Themengebiet eingebunden - Egert sieht Möglichkeiten vom einfachen Praktikumsversuch bis hin zur Abschluss- oder Doktorarbeit. Die anwendungsorientierte Arbeit an Viren soll dazu führen, dass an der HFU künftig auch antivirale Wirksamkeitstests angeboten werden.

Mit einer Forschungsprofessur ermöglicht die Hochschule WissenschaftlerInnen, sich intensiver um ein Forschungsthema zu kümmern, als es im normalen Lehrbetrieb möglich wäre. Ein Teil des Deputats wird deshalb für die Dauer von drei Jahren für die Forschungsprofessur bereitgestellt.