Current information from HFU about the Corona virus: www.hs-furtwangen.de/coronavirus

DM räumt ab bei "Open Culture BW meets VR"

Zwei der insgesamt drei Auszeichnungen der mfg-Initiative gehen an Masterstudierende aus Furtwangen

Am 22. Oktober 2020 fand die Abschlussveranstaltung der Initiative „Open Culture BW meets VR“ statt. Die mfg Baden-Württemberg hatte diese Initiative im Dezember 2018 gestartet um Kultur- und Gedächtniseinrichtungen (kurz GLAMs) dabei zu unterstützen, ihre digitalisierten Daten zeitgemäß zu präsentieren. Die entstandenen Arbeiten wurden in den Kategorien „Most Innovative“, „Most Cultural“ und „Most Technical“ prämiert. Gleich zwei dieser Preise konnten Studierende der Fakultät Digitale Medien der Hochschule Furtwangen für sich beanspruchen.

In den Museen und Archiven Deutschlands schlummern Unmengen digitalisierter Daten. Doch wie können diese dem Publikum zeitgemäß zugänglich gemacht werden? Mit ihrer Initiative „Open Culture BW meets VR” brachte die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg (mfg) GLAMs mit MentorInnen und Studierende verschiedener Hochschulen zusammen um diese Frage zu lösen. Entstanden sind im Verlauf des Sommersemesters 2020 insgesamt 15 Arbeiten, davon fünf allein aus der Fakultät Digitale Medien.

Prof. Jirka Dell’Oro-Friedl und Prof. Christoph Müller integrierten die Aufgabenstellung der mfg-Initiative in ihr Modul Gamedevelopment. Der virtuelle Hackathon im Mai diente somit nicht nur als Kick-Off-Veranstaltung für „Open Culture meets VR“, sondern auch für diese beiden Lehrveranstaltungen. In Zusammenarbeit mit verschiedenen GLAMs entwickelten die Studierendengruppen Anwendungen und Spiele zu den unterschiedlichsten Themen.
Die eingereichten Arbeiten können auf der External link opens in a new window:Projektwebsite angesehen und getestet werden. Die Fakultät DM reichte folgende Projekte ein: „External link opens in a new window:A Cat in Time“, „External link opens in a new window:Appolonia’s Nightmare“, „External link opens in a new window:DenTale“, „External link opens in a new window:Der Hindenburg Flug” und „External link opens in a new window:Zwischen zwei Zeiten“.

Das Projekt „External link opens in a new window:Apollonia’s Nightmare“ von Judith Langer, Stefan Bregenzer, Jan Dettling, Ben Ruff und Louis Trouillier wurde im Rahmen der Abschlussveranstaltung als „Most Innovative“ ausgezeichnet. In der Kategorie „Most Cultural“ gewann das Spiel „External link opens in a new window:Zwischen zwei Zeiten“ von Kevin Lesar, Maria Magdalena Kühnhardt, Lina Dahlhaus, Katharina Ußling und Christian Müllerschön.

Die Projektgruppe „Appollonia’s Nightmare“ erstellte zu den Ausstellungsstücken des External link opens in a new window:MUT (Museum der Universität Tübingen) ein Horrorspiel. Die Projektgruppe „Zwischen zwei Zeiten“ entschied sich die Ausstellung „Die Tochter des Papstes – Margarethe von Savoyen“ des External link opens in a new window:Landesarchivs Baden-Württemberg medial zu unterstützen. Über eine eigens angelegte External link opens in a new window:Projekt-Website sind alle benötigten Marker für das Spiel immer und überall erreichbar. Die Erfahrung, direkt mit einer Kultur- und Gedächtniseinrichtung zusammenzuarbeiten und dabei Zugang zu solchen außergewöhnlichen historischen Daten zu bekommen, war für alle Studierenden eine Bereicherung. Das Projekt „Hindenburg Simulator“, das in der Kategorie „Most Technical“ siegte, wurde von Prof. Dr. Matthias Wölfel, ehemaligem Professor an der Fakultät DM, und Daniel Hepperle, Absolvent der Fakultät DM, betreut. Auch hier war die Fakultät DM somit nicht ganz unbeteiligt.

 

Weiterführende Links:

External link opens in a new window:Projektwebsite der mfg
External link opens in a new window:Pressemitteilung der mfg
External link opens in a new window:Live-Stream der Preisvergabe

External link opens in a new window:Landesarchiv Baden-Württemberg
External link opens in a new window:Museum der Universität Tübingen