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Mitmachen beim Stimmungsbarometer zum digitalen Wandel

Projekt an der Hochschule Furtwangen

Fühlen Sie sich fit genug beim Umgang mit digitalen Dingen? Von E-Mail über WhatsApp bis zum Online-Seminar, der Arbeitsbesprechung per Videokonferenz oder der Ticketreservierung im Internet vor dem Freibadbesuch. Und vor allem: Wie beurteilen Sie den digitalen Wandel? Diese Fragen und mehr stellt das Projekt Digitaldialog 21, das an der Hochschule Furtwangen angesiedelt ist. Und ruft nun Bürgerinnen und Bürger zur Beantwortung eines Fragebogens auf, um ein Stimmungsbild zu erhalten und somit Wissenschaft und Kommunen bei dem weiteren Weg der Digitalisierung beraten zu können.

Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie zeigt sich, wie wichtig und hilfreich die Digitalisierung nicht nur für eine Kommunikation auf Distanz ist. Der digitale Wandel war natürlich schon lange vor der Corona-Pandemie in vollem Gange. Bankgeschäfte, Einkaufen oder Reisebuchungen im Internet zu erledigen, die Nutzung sozialer Medien oder weitere digitale Anwendungen sind für Viele schon seit langer Zeit normal und in die Alltagsroutine übergegangen. Die aktuelle Situation wirkt hier jedoch nochmal wie ein Beschleuniger für den digitalen Wandel.

Der große Nutzen der Digitalisierung für viele Bereiche ist unumstritten. Es ist jedoch gerade in der jetzigen Situation Aufgabe einer offenen Gesellschaft, alle Mitbürgerinnen und Mitbürger mitzunehmen, egal ob alt oder jung, Stadt oder Land, eher offen oder kritisch, lieber noch analog oder nur noch digital, um Digitalisierungsverlierer zu vermeiden und auch Gestaltungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Der digitale Wandel ist kein Naturereignis, sondern wird von uns allen gemacht.

Die Meinung und Mitbestimmung der Bürgerinnen und Bürger ist gerade bei Themen des digitalen Wandels besonders wichtig. Aus diesem Grund haben Wissenschaftler der Hochschule Furtwangen im Kontext des Forschungsprojektes Digitaldialog 21 eine Kooperation mit zwölf Kommunen des ländlichen Raums in Baden-Württemberg mit einer Größe von 1.250 bis 15.500 Einwohnern ins Leben gerufen, insgesamt werden damit über 75.000 Personen angesprochen. Die zwölf Kommunen sind: Baindt, Balgheim, Ebhausen, Ehrenkirchen, Kißlegg im Allgäu, Königsfeld, Künzelsau, Lauda-Königshofen, Obersontheim, Simonswald, Unterkirnach und Zimmern ob Rottweil.

Ziel ist es, ein reichhaltiges Stimmungsbild einzuholen, sowie gemeinsam mit den Bürgern Möglichkeiten zur Gestaltung des digitalen Wandels in der eigenen Gemeinde zu diskutieren. Das Team der Hochschule Furtwangen wird daher in den nächsten Wochen und Monaten unterschiedliche Beteiligungs- und Diskussionsmöglichkeiten anbieten. In den letzten Wochen wurde ein Fragebogen an alle Haushalte in den zwölf Kommunen verteilt - insgesamt über 30.000 Haushalte. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit der online-Teilnahme.

Jetzt mitmachen
Die Möglichkeit zum Mitmachen ist nicht auf die Einwohnerschaft dieser zwölf Kommunen begrenzt. Noch bis zum 31. August kann über die Website External link opens in a new window:digitaldialog21.de an der Befragung teilgenommen werden. Ein breites Stimmungsbild ist maßgeblich für die gemeinsame Gestaltung des digitalen Wandels. Daher ist es notwendig, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger aus allen Bevölkerungs- und Altersgruppen an der Befragung teilnehmen. Nur so können handlungsleitende Empfehlungen an die politischen Entscheidungsträger formuliert werden.

Hintergrund
Das Projekt wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg aus Mitteln der Landesdigitalisierungsstrategie „digital@bw“ bis 2022 gefördert und unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Stefan Selke durchgeführt.

Zusammen mit der Hochschule für Medien in Stuttgart, der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg und zivilgesellschaftlichen Kooperationspartnern erforscht ein interdisziplinäres Team der Hochschule Furtwangen in einem breit angelegten Dialogprozess Chancen, Herausforderungen und Gestaltungsmöglichkeiten des digitalen Wandels und setzt hierbei den Schwerpunkt auf den ländlichen Raum in Baden-Württemberg.

Kontakt
Bei weiteren Fragen und Anmerkungen steht das Team der Hochschule Furtwangen zur Verfügung. Ansprechpartner: Andreas Scheibmaier, Email application is started:sean(at)hs-furtwangen.de, 07723 920-2982.

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