Projekt NorOvA startet

Steigende Mobilitätsbedürfnisse mit weniger Verkehr

NorOvA

Projektteilnehmer der HFU und des VSB zusammen mit Verkehrsminister Winfried Hermann während der MobiArch-BW-Auftaktveranstaltung in Ulm, von links nach rechts: Johannes Deyringer, Professor Dr. Oliver Taminé, Fabian Wagner, Minister Hermann, Mickaél Pandion (Geschäftsführer VSB). Nicht auf dem Foto: Professor Dr. Jochen Baier

Wie kann die Digitalisierung genutzt werden, um eine nachhaltige Mobilität voranzubringen? Diese Fragestellung werden die Hochschule Furtwangen (HFU) sowie der Verkehrsverbund Schwarzwald-Baar (VSB) über zwei Jahre im Rahmen des Projekts „Nutzer orientierte Optimierung verkehrlicher Angebote“ (NorOvA) untersuchen. Der offizielle Startschuss für die Projektarbeiten von NorOvA erfolgte zusammen mit dem baden-württembergischen Ver-kehrsminister Winfried Hermann in Ulm am 19. Juni 2019.

Die Professoren Dr. Jochen Baier und Dr. Oliver Taminé (Fakultät Wirtschaftsinformatik) sind mit der Projektleitung betreut, und das Engagement von Herrn Pandion als Geschäftsführer des VSB trägt maßgeblich dazu bei, den Praxisbezug der Projektarbeiten zu stärken. Zusätzlich sind Johannes Deyringer und Fabian Wagner als Akademische Mitarbeiter der HFU involviert. Das Projekt NorOvA wird seitens des Verkehrsministeriums in Höhe von kanpp 250.000 € über zwei Jahre gefördert und ist in die übergreifende Projektlinie „Mobilitätsdatenarchitektur für innovative Anwendungen“ (MobiArchBW) eingebettet. Ziel ist es, die Digitalisierung so auszugestalten, dass steigende Mobilitätsbedürfnisse mit weniger Verkehr abgewickelt werden können. Zusammen werden sich VSB und HFU über die nächsten zwei Jahre der Unterstützung dieser Zielsetzung widmen, damit auch im ländlichen Raum die Digitalisierung zeitnah dazu genutzt werden kann, um Verbesserungen für eine nachhaltige Verkehrsabwicklung zu erwirken.

Zunächst werden die Mobilitätsbedürfnisse einer Testgruppe aus Hochschulangehörigen der HFU mit einer eigens entwickelten App abgebildet, woraus abgeleitet werden kann, welche Verkehrsmittel genutzt werden. Zusammen mit den aufgenommenen Bewegungsdaten können im nächsten Schritt zielgerichtet Verbesserungsmöglichkeiten der bereits bestehenden, verkehrlichen Angebote entwickelt werden. Dabei spielt der Datenschutz eine wesentliche Rolle. Abschließend sollen Maßnahmen im tatsächlichen Verkehrsbetrieb validiert werden, wofür die Unterstützung des VSB eine entscheidende Rolle spielt.