Auf dem deutschen Kongress für Maschinensicherheit

Expertise der HFU wird nachgefragt

Vor dem Posterstand der HFU v.l.n.r.: J. Zehetner, U. Weber, D. Deddner, J. Zurell, A. Seemann

Vom 26. bis 27. Juni 2018 fand der deutsche Kongress für Maschinensicherheit in Stuttgart statt. Mehr als 200 Teilnehmer kamen aus allen Bereichen des Maschinen- und Anlagenbaus. Sowohl große Hersteller als auch eine Vielzahl verschiedener Betreiberfirmen, sowie Behördenvertreter und Prüforganisation waren angereist. Prof. Dr.–Ing. Ulrich Weber und Julian Zehetner waren als Referenten und Diskussionsteilnehmer eingeladen und nahmen mit drei Studenten der Studiengänge Security and Safety Engineering (SSB) und Risikoingenieurwesen (RIW) an der Konferenz teil.

Aktuelle Themen rund um die Maschinen- und Anlagensicherheit standen im Mittelpunkt und den Teilnehmern wurden konkrete Handlungsempfehlungen und pragmatische Lösungsansätze für ihre tägliche Arbeit geboten. Zudem wurden derzeitige Trends, technische Innovationen und aktuelles aus der Entwicklung der europäischen Richtlinien vorgestellt und diskutiert.

Herr Zehetner stellte ein an der HFU entwickeltes Verfahren zur verbesserten Beurteilung der wesentlichen Veränderung von Maschinen vor. Eine hinreichende Risikominderung durch Anpassungen innerhalb der funktionalen Sicherheit wurde erläutert und die aufgezeigten Vorteile bei der Interpretation i.S. einer einfachen Schutzmaßnahme fand positive Resonanz.
 
Parallel zum Kongress fand eine Industrieausstellung statt, an der die HFU sich mit einem Posterstand präsentierte. Der Stand war an beiden Tagen gut besucht und die Studenten, welche ihre Abschlussarbeit im Bereich der Maschinensicherheit schreiben, konnten ausgiebig mit den Besuchern diskutieren. Neben den zahlreichen „Jobangeboten“ ist hervorzuheben, dass die Studenten sich in der fachlichen Diskussion bewähren konnten. Auch in der abschließenden Plenumsdiskussion nahm die HFU aktiv teil.