Furtwanger Team auf Platz 2 beim Akkuschrauberrennen

Wettbewerb in Hildesheim

Wie kann man einen Akkuschrauber als Antrieb in ein Fahrzeug montieren, so dass es eine Person möglichst schnell auf einem Rennkurs transportiert? Dieser Herausforderung stellten sich Studenten der Hochschule Furtwangen. Beim 10. Akkuschrauberrennen in Hildesheim gingen am 9. Juni 2018 elf Teams an den Start. Sie kamen aus Deutschland, Kolumbien, Polen und den Niederlanden. Sieger in der Kategorie Geschwindigkeit wurde das Team der Hochschule Emden/Leer. Zweiter wurde das Team Black Forest Riders der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen der Hochschule Furtwangen. Teammitglieder waren die Studenten Stephan Seitz, Florian Bernhard, Johannes Buchstor, Niklas Burghardt, Philipp Nierbauer und Nikolai Pulver. Betreut wurden sie von Professor Dr. Christoph Uhrhan.

An der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen wurde bereits zum 10. Mal das Akkuschrauberrennen ausgerichtet. Es nennt sich „das erste Rennen der Welt mit Fahrzeugen angetrieben von einem Akkuschrauber“. Jedes Mal ist die Konstruktionsaufgabe, die studentische Teams aus der ganzen Welt bewältigen müssen, eine andere. Und je nach Aufgabenstellung kommen die unterschiedlichsten Konstruktionen dabei heraus.

Ein Team durfte aus bis zu sechs Studierenden bestehen. Das Fahrzeug samt Akkuschrauber musste in eine Box passen, die die maximalen Maße von 78 x 52 x 30 Zentimetern hatte, an den Start getragen und in einen fahrtüchtigen Zustand verwandelt werden. Für die Transformation standen dem Team maximal drei Minuten zur Verfügung. Dabei durfte die Box auch Teil des Fahrzeugs sein. Als Antriebsaggregat stellte Bosch die Akkuschrauber zur Verfügung.

Film zum Akkuschrauberrennen: https://youtu.be/HA7wtvf0BAs