Forschungskooperation zu Industrie 4.0 am Oberrhein

Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer informiert sich über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im neuen INTERREG-Projekt UpperRhine 4.0.

Ausstellungsstand der HFU auf dem Marktplatz Industrie 4.0.

Im Rahmen des grenzüberschreitenden INTERREG-Projekts "UpperRhine 4.0 - Trinationales Kompetenznetzwerk Industrie 4.0", an dem die HFU beteiligt ist, fand an der Hochschule Offenburg ein „Marktplatz Industrie 4.0“ statt. Die Projektpartner aus der Nordwestschweiz, Frankreich und Deutschland stellten aktuelle Entwicklungen und Projekte aus allen Bereichen der Industrie 4.0 vor. Im Zentrum der Veranstaltung stand die Diskussion mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zu Herausforderungen und Chancen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, insbesondere vor dem Hintergrund der komplexen und rasanten technologischen Fortschritte der Industrie 4.0. Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) stellen diese Entwicklungen schwierig umzusetzende Prozesse dar. Das Projekt UpperRhine 4.0 setzt hier an, bringt Kompetenzen zusammen und erarbeitet gemeinsam Wege, Maßnahmen und Lösungsstrategien für die Integration von Industrie 4.0-Entwicklungen in KMU.

An der begleitenden Fachausstellung beteiligte sich die HFU mit verschiedenen Industrie 4.0-Themen. Das Institut für Cloud Computing und IT-Sicherheit (IfCCITS, Leitung: Prof. Dr. Christoph Reich) stellte „Highly Available Smart Factories in the Cloud“ vor, das Kompetenzzentrum für Spanende Fertigung (KSF, Leitung: Prof. Dr. Bahman Azarhoushang) Industrie 4.0-Aspekte in der Schleiftechnik. Die AG von Prof. Dr. Christian van Husen forscht im Themenfeld Service Innovation. Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer besuchte den Ausstellungsstand der HFU und zeigte sich von den vielfältigen Forschungsarbeiten der HFU beeindruckt.