Workshop: Industrie 4.0

Potenziale von Robotern und dezentralen Fertigungssystemen

Auf Einladung der Professoren Harald Kopp und Christoph Uhrhan trafen sich Vertreter von Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen im Robotiklabor der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen, um in einem Workshop die Potenziale von sensorgeführten Robotern mit neuen Greiftechniken und hybriden Mensch-Roboter-Arbeitsplätzen sowie dezentralen Fertigungssystemen anhand eines Modells einer selbststeuernden Produktion zu diskutieren und Einsatzbereiche zu identifizieren.

Die Industrievertreter sehen insbesondere für kollaborative Roboter Einsatzpotenzial zur Entlastung von Mitarbeitern von ergonomisch belastenden Tätigkeiten. In den meisten Fällen werden weiterhin traditionelle Roboter zum Einsatz kommen.
Im Bereich der Fertigungssteuerung werden auf Basis der bestehenden Vorgehensweisen in Zukunft dezentrale Elemente hinzukommen, um zum Beispiel bei der Erreichung von Toleranzgrenzen Maschinen automatisch nachzujustieren.
Eine Herausforderung der Zukunft wird sein, eine gesunde Mischung aus Automation und gut geschulten Fachkräften zu erhalten.