Neue Forschungsinfrastruktur für die Analyse von biologischen Geweben

DFG fördert den Aufbau einer „Tissue Handling and Analysis Platform“

Die DFG veröffentlichte 2021 die erste Ausschreibungsrunde für den Ausbau der wissenschaftlichen Geräteinfrastruktur an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW). Pro HAW konnte ein Antrag mit einem Fördervolumen von max. 1 Million Euro eingereicht werden. Die HFU beteiligte sich mit dem Antrag „Tissue Handling and Analysis Plattform – Strukturelle und funktionelle Analyse von Geweben in vivo, ex vivo und in vitro“ und wurde zur Förderung ausgewählt.

Im Zentrum des Antrags steht die Anschaffung eines Quadrupol-ToF Massenspektrometers, flankiert durch weitere Geräteanschaffungen zur Hochdurchsatz-Analyse (pathway analysis), zur optischen Tomografie sowie auch zur Mikrowellenbildgebung. Die neue Geräteausstattung bietet nicht nur einen Mehrwert für laufende Forschungsarbeiten, sondern wird neue Forschungsvorhaben und -kooperationen in den Bereichen Biotechnologie, Pharmazie und Medizintechnik ermöglichen. 

An dem DFG-Projekt beteiligt sind: Prof. Dr. Margareta Müller (Projektverantwortung), Prof. Dr. Paola Belloni, Prof. Dr. Hans-Peter Deigner, Prof. Dr. Knut Möller und Prof. Dr. Katrin Skerl.

In der ersten Ausschreibungsrunde der Großgeräteaktion für HAW gingen insgesamt 72 Anträge ein, davon wurden 16 Anträge zur Förderung ausgewählt.