Aktuelle Informationen der HFU zum Thema Coronavirus: www.hs-furtwangen.de/coronavirus

Deutschlandstipendium

Interview mit Stipendiatin Lisa Ohnmacht - Studentin des Studiengangs Business Management & Psychology

Auch in diesem Jahr freuen wir uns sehr, dass Studierende der HFU Business School für ihre herausragenden Leistungen ausgezeichnet wurden und gefördert werden. Mit dem Deutschlandstipendium fördern Bund und private Mittelgeber leistungsstarke und engagierte Studierende, deren bisheriger Werdegang besondere Erfolge in Studium und Beruf erwarten lässt. Ein Jahr lang erhalten die Stipendiaten eine monatliche Förderung, die unabhängig vom Einkommen der Studierenden zur Hälfte vom Staat und in diesem Fall Ehemaligen Verein der Wirtschaftsfakultät, dem Alumi Verein IBAA e.V., übernommen wird.

Stipendiatin Lisa Ohnmacht ist 22 Jahre alt, kommt aus dem kleinen Ort Gutmadingen, der zwischen Donaueschingen und Tuttlingen liegt und studiert derzeit Business Management & Psychology im 2. Semester.
Vor ihrem Studium absolvierte sie bereits eine Ausbildung zur Industriekauffrau mit Zusatzqualifikation Fremdsprache und Technik.
In ihrer Freizeit spielt Lisa gerne Querflöte und macht Yoga. Im Winter fährt sie sehr gerne Ski.



Lisa, was bedeutet der Erhalt des Deutschlandstipendiums für Sie?

"Für mich ist es eine sehr große Ehre, dass ich für das Deutschlandstipendium ausgewählt wurde. Es bedeutet für mich außerdem finanzielle Sicherheit vor allem für das Praxissemester, für welches ich nach Stuttgart ziehen werde."


Mit welchem Notenschnitt haben Sie sich für das Deutschlandstipendium beworben?

"Mein momentaner Notenschnitt liegt bei 1,2."
 

Sonstige soziale Engagements, die in Ihrem Fall bei der Vergabe des Deutschlandstipendiums berücksichtigt wurden?

"Zum einen unterstütze ich die Sozialstation „St. Beatrix“ in Geisingen. Hier bin ich in der Tagespflege tätig. Diese kümmert sich hauptsächlich um Senioren, die zu Hause einsam sind oder um die pflegenden Angehörigen zu entlasten. Das Ziel der Tagespflege ist, die Senioren körperlich sowie geistig zu aktivieren und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich mit gleichgesinnten austauschen zu können. Ich übernehme hierbei Gymnastikeinheiten, Zeitungsrunden, Spaziergänge, Gesellschaftsspiele und hauswirtschaftliche Tätigkeiten. Zum anderen engagiere ich mich ehrenamtlich in der Vorstandschaft der Bläserjugend meines Musikvereins als stellvertretenden Vorständin und Kassiererin."
 

Lisa, ein paar Worte zu Ihrem Studium. Was veranlasste Sie an der HFU Business School zu studieren?

"Durch meine Ausbildung habe ich herausgefunden, dass mir die Arbeit im Human Resource Management sehr viel Spaß macht. Deshalb habe ich nach passenden Studiengängen gesucht und wurde an der HFU schnell fündig. In Baden-Württemberg gibt es keinen vergleichbaren Studiengang, denn die Zusammensetzung von Business Management and Psychology (BMP) ist besonders. BMP beinhaltet ca. 1/3 Psychologie und 2/3 BWL, was in klassischen Wirtschaftspsychologie-Studiengängen genau andersherum ist. Außerdem werden die Fächer überwiegend in Englisch gelehrt."
 

Sie studieren nun im 2. Semester Business Management & Psychology.
Haben Sie ein "Lieblingsfach", das Ihnen besonders viel Spaß macht?  

"Meine Lieblingsfächer sind „Human Resource Management“ und „Social and Differential Psychology“."

Für Studierende des Studiengangs Business Management & Psychology steht das Praktikum bereits im 3. Semester an.
Wo werden Sie Ihr Praktikum absolvieren und in welchem Bereich werden Sie tätig sein? 

"Ich habe bereits einen Praktikumsplatz bei der Robert Bosch GmbH am Hauptsitz in Gerlingen.Hier werde ich die Arbeit im Human Resources Management des Großkonzerns kennenlernen. Der Schwerpunkt liegt auf dem Recruiting für 14 Bosch-Standorte. Meine Wunschfirma war Bosch, da ich sehr neugierig bin, wie die Abläufe und Strukturen in einem so großen Unternehmen sind. Außerdem war es mir wichtig, dass das Unternehmen global agiert, sodass ich meine Englischkenntnisse anwenden und verbessern kann."


Welche Ziele verfolgen Sie im Studium und später in Ihrem beruflichen Werdegang? 

"Weiterhin gute Leistungen erbringen, viel Spaß haben und viele neue fachliche Kenntnisse erlangen. Mein Ziel für das Berufsleben ist, auf einer Stelle arbeiten zu dürfen, die mich erfüllt und bei der ich mich stetig weiterentwickeln kann. Außerdem ist mir der Kontakt zu Menschen sehr wichtig."


Welchen Ratschlag würden Sie kommenden Studierenden mit auf den Weg geben? 

"Seid offen für Neues und alles was auf euch zukommt. Probiert Dinge aus, auch wenn ihr euch anfangs vielleicht noch nicht sicher seid, ob sie klappen werden oder zu euch passen. Versucht herauszufinden, ob ihr eine Leidenschaft für ein bestimmtes Thema habt. Auch wenn es manchmal Rückschläge gibt, es gibt immer eine Lösung und alles ist für etwas gut. Hört nicht auf, euren Träumen zu folgen!"