15.09.2026

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Viele Hände recken sich mit Daumen nach oben in den Himmel

Drei Hochschul-Projekte beim Südkurier Zukunftspreis nominiert

Mit dem Südkurier-Zukunftspreis werden Unternehmen, Institutionen und Vereine ausgezeichnet, die unsere Region aktiv gestalten, Innovation vorantreiben und gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Der Wettbewerb legt besondere Schwerpunkte auf die Bereiche Ökologie/Nachhaltigkeit, Demokratie/Gesellschaft und Bildung/Soziales – also genau dort, wo konkrete Projekte das Leben der Menschen vor Ort verbessern.

Für den Zukunftspreis 2026 wurden von der Hochschule Furtwangen gleich drei Projekte nominiert: Ein klares Zeichen, wie stark die Forschungs- und Entwicklungsarbeit der HFU in der Region verankert ist und welchen Beitrag sie für eine zukunftsfähige Heimat leistet.

Die nominierten Projekte der HFU sind:

Projekt 1: 3R Entwicklungs- und Transferzentrum

Das 3R Entwicklungs- und Transferzentrum arbeitet an der Entwicklung von 3D-Gewebemodellen, mit denen Tierversuche perspektivisch ersetzt werden sollen. Die sogenannten 3R-Prinzipien („Replace, Reduce, Refine“) zielen darauf ab, Tierversuche zu verringern, zu verbessern und idealerweise vollständig zu ersetzen. Die Forschung an realitätsnahen 3D-Gewebemodellen leistet hierzu einen wichtigen Beitrag – sowohl wissenschaftlich als auch ethisch.
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Projekt 2: Klangtisch des Instituts für Mensch, Technik und Teilhabe

Das Institut für Mensch, Technik und Teilhabe (IMTT) entwickelt einen neuartigen Klangtisch, der Musik und Klang erlebbar macht und dabei insbesondere Menschen mit Einschränkungen oder besonderem Unterstützungsbedarf einbezieht. Der Klangtisch verbindet technologische Innovation mit sozialer Teilhabe und zeigt, wie Digitalisierung und Assistenztechnologien genutzt werden können, um kulturelle und kreative Angebote inklusiver zu gestalten.
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Projekt 3: Motorisierte Instrumente für Menschen mit Behinderungen

Mit speziell entwickelten, motorisierten Instrumenten soll Menschen mit Behinderungen das Musizieren ermöglicht werden – auch dann, wenn traditionelle Instrumente aufgrund körperlicher Einschränkungen nicht oder nur schwer gespielt werden können. Das Projekt setzt auf technische Unterstützung und kreative Lösungen, um Barrieren abzubauen und kulturelle Teilhabe zu stärken. Musik wird so zum inklusiven Erlebnis, das unabhängig von individuellen körperlichen Voraussetzungen möglich ist.
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Für diese Projekte kann jetzt abgestimmt werden! Im öffentlichen Leser-Voting des Südkurier entscheidet sich, welche Projekte eine Auszeichnung erringen.
Abstimmen können alle Interessierten, die mit ihrer Stimme helfen möchten, diese Themen sichtbar zu machen und die Bedeutung von Wissenschaft, Forschung und Innovation für die Region zu unterstreichen.

Hier geht es zum Voting: https://zukunftspreis.suedkurier.de/abstimmung/

Jede Stimme zählt – vielen Dank für Ihre Unterstützung!

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