Christina Stodt forscht an der Hochschule Furtwangen an vertrauenswürdigen KI-Lösungen für kritische Infrastrukturen - Auszeichnung der Universités de l’Académie de Strasbourg
Christina Stodt forscht an der Hochschule Furtwangen an vertrauenswürdigen KI-Lösungen für kritische Infrastrukturen - und wurde dafür nun mit dem „Prix de Thèse des Universités de l’Académie de Strasbourg 2026“ (Doctoral Thesis Award of the Universities of the Strasbourg Academy) ausgezeichnet. Der Preis würdigt herausragende Promotionsleistungen an den Universitäten der Académie de Strasbourg und unterstreicht die hohe Qualität ihrer Forschungsarbeit. „Ich fühle mich zutiefst geehrt. Diese Auszeichnung ist ein bedeutender Meilenstein auf meinem akademischen Weg und eine Anerkennung für die Arbeit, die ich im Rahmen meiner Promotion geleistet habe“, sagt Christina Stodt. Ihre Dissertation entstand im Rahmen einer kooperativen Promotion an der Université de Strasbourg und der Hochschule Furtwangen (HFU) und wurde an der HFU von Christoph Reich betreut.
Aktuell konzentriert sich ihre Forschung auf KI-Sicherheit und KI-Safety, insbesondere auf die Frage, wie KI-Systeme sicher, zuverlässig und verantwortungsvoll entwickelt und eingesetzt werden können. Stodt untersucht, wie KI-basierte und agentische Systeme vor Angriffen wie Prompt Injection geschützt werden können und wie gleichzeitig sichergestellt werden kann, dass ihr Verhalten sicher, nachvollziehbar und an menschlichen Bedürfnissen ausgerichtet bleibt. Das übergeordnete Ziel ist die Entwicklung vertrauenswürdiger KI-Lösungen, die kritische und industrielle Infrastrukturen schützen und zugleich mögliche Risiken für Menschen reduzieren. „Mein Ziel ist es, KI-Systeme so zu gestalten, dass sie kritische Infrastrukturen wirksam schützen und zugleich für die Menschen, die mit ihnen arbeiten oder von ihnen abhängig sind, sicher bleiben", erklärt Christina Stodt.
Christina Stodt entwickelt ihr eigenständiges Forschungs- und Lehrprofil mit dem Ziel einer Professur an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften; sie ist Teil unseres Projekts “HFU ProProf” zur professoralen Nachwuchsgewinnung. Derzeit arbeitet sie an wissenschaftlichen Publikationen, Forschungsanträgen und industrienahen Projekten im Bereich KI-Sicherheit und KI-Safety und baut zugleich ihre Erfahrung in Lehre und Betreuung weiter aus. Ihr nächster Schritt ist der Aufbau eigener Forschungsprojekte, die wissenschaftliche Forschung, industrielle Anwendung und den verantwortungsvollen Einsatz von KI miteinander verbinden. „ProProf gibt mir die Möglichkeit, Forschung, industrielle Praxis und Lehre miteinander zu verbinden und Lösungen zu entwickeln, die KI sowohl sicher als auch verantwortungsvoll machen“, so Stodt.