30.07.2026

MedTalk am IFC Tuttlingen

zu Aktuelles
Ein Mensch mit Schutzmaske vor einer technischen Anlage

Beim nächsten MedTalk am IFC wird Prof. Dr. Hadi Mozaffari Jovein über Implantatentwicklung sprechen - hier im Bild der additive Fertigungsprozess.

Entwicklung, Design und Herstellung multifunktionaler Implantate

Wie können innovative Implantate entwickelt werden, die durch den Einsatz innovativer Werkstoffe und moderner Fertigungstechnologien mechanische Stabilität, biologische und chemische Kompatibilität gewährleisten und gleichzeitig ein hohes Maß an Biofunktionalität erreichen? Dieser Frage widmet sich der nächste MedTalk am Mittwoch, 4. November, von 16 bis 18 Uhr am Innovations- und Forschungs-Centrum (IFC) der Hochschule Furtwangen in Tuttlingen.

Die Veranstaltung wird im Rahmen von CoHMed – Connected Health in Medical Mountains, der Innovations- und Transferpartnerschaft der Hochschule Furtwangen, in Kooperation mit MedicalMountains organisiert. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Ansätze zur Entwicklung, Gestaltung und Herstellung multifunktionaler Implantate – ein Themenfeld, das Forschung, industrielle Anwendung und klinische Anforderungen in besonderer Weise zusammenführt.

Drei Fachvorträge vermitteln unterschiedliche Perspektiven der modernen Implantatentwicklung. Prof. Dr. Hadi Mozaffari Jovein, Leiter der CoHMed-Partnerschaft und des Instituts für Werkstoffe und Anwendungstechnik Tuttlingen an der Hochschule Furtwangen, spricht über Implantatentwicklung und additive Fertigung. Dr.-Ing. Joachim Maier, Managing Owner der WEFA Medizintechnik GmbH, beleuchtet Aspekte der Oberflächenfunktionalisierung. Dr. Berna Richter, Director R&D Orthopaedic & Spine Surgery bei der AESCULAP AG, stellt additiv gefertigte Titanimplantate für Knochendefekte und zementfreie Lösungen in der totalen Knieendoprothetik vor und zeigt neue Designkonzepte zur Eliminierung von CoCr und Knochenzement.

Der MedTalk richtet sich an Interessierte aus Industrie, Forschung und Entwicklung von Implantaten, Klinikpersonal sowie Studierende, die sich mit zukunftsweisenden Lösungen in der Medizintechnik beschäftigen. Im Anschluss an die Vorträge bietet die Veranstaltung Gelegenheit zum fachlichen Austausch und zur Vernetzung. Auch Teilnehmende aus anderen Fachgebieten sind willkommen.

CoHMed versteht sich als offene Plattform für den Dialog zwischen Hochschule, regionaler Wirtschaft, Forschungseinrichtungen und Netzwerkpartnern. Ziel ist es, medizintechnische Innovationen sichtbar zu machen, gemeinsame Forschungs- und Transferprojekte anzustoßen und damit die Innovationskraft der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg weiter zu stärken.

Auch über diesen Termin hinaus sind weitere CoHMedConnect- und MedTalk-Veranstaltungen sowie Laborführungen für dieses und das kommende Jahr geplant. Merken Sie sich gerne die CoHMedConnect-Veranstaltung am 02. Dezember 2026 zum Thema „Medizingerätetechnik“ vor. Interessierte aus Industrie und Forschung sind herzlich eingeladen, mit CoHMed in Kontakt zu treten und gemeinsame Projektideen zu entwickeln.

Link öffnet sich im gleichen Fenster:Weitere Informationen zum Projekt CoHMed an der Hochschule Furtwangen 

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