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Stimmungsbild zum digitalen Wandel

Erfolgreicher Auftakt des Bürgerforums Digitaldialog 21 „Digitalen Wandel im ländlichen Raum gemeinsam gestalten“

Stimmungsbild zum digitalen Wandel (I22807)

(v.l.n.r.) Dr. Simone Schwanitz (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg), Martina Braun (Landtagsabgeordnete, Grüne) und Jan Gruß (Projektmitarbeiter HFU Digitaldialog 21) bei der Veranstaltung im Hospitalhof in Stuttgart

Wie kann der digitale Wandel im Land gelingen? Diesem Thema widmeten sich über 30 Bürgerinnen und Bürger aus ganz Baden-Württemberg auf einem Workshop des Projektes Digitaldialog 21. Das Projekt unter der Leitung von Prof. Dr. Stefan Selke ist an der Hochschule Furtwangen (HFU) angesiedelt und soll Handlungsempfehlungen für die Politik erarbeiten. Für den nächsten Teil des Bürgerdialogs am 24. November ist die Anmeldung jetzt geöffnet.

Zu den Schwerpunktthemen „Gesundheit“, „Bildung“, sowie „Wirtschaft/Attraktivität des ländlichen Raums“ tauschten sich die Teilnehmenden des Bürgerforums Digitaldialog 21 online und teils vor Ort in Stuttgart über Herausforderungen, Potentiale aber auch ihre Ideen für eine gemeinsame Gestaltung der Digitalisierung aus. In die Themenfelder eingeführt hatten Impulsvorträge, in denen Pilotprojekte aus Forschung und Praxis vorgestellt wurden. Dies sind zum Beispiel die Ohne-Arzt Praxis (Dr. Tobias Gantner, Health Care Futurists GmbH), AR/VR Anwendungen für den Bildungsbereich (Martin Zimmermann, imsimity) oder eine kommunale Vernetzungsplattform (Prof. Dr. Oliver Gilbert, getsy). In Grußworten von Martina Braun (Landtagsabgeordnete, Grüne), Dr. Simone Schwanitz (Ministerialdirigentin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg) und Dr. Alfred Debus (Innenministerium Baden-Württemberg) wurden die besonderen Voraussetzungen aber auch Potentiale des ländlichen Raumes hervorgehoben. Ein erfolgreicher digitaler Wandel könne nur gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern gelingen. In den Workshops wurden die besonderen Herausforderungen nicht nur im Bereich der Infrastruktur, sondern auch die großen Potentiale der Digitalisierung für den ländlichen Raum intensiv diskutiert und Ideen erörtert, wie man Ungleichheiten vermeiden kann und alle im ländlichen Raum Lebenden von der Digitalisierung profitieren könnten.

Am Mittwoch, 24. November werden die aufgearbeiteten Ergebnisse in Form von Handlungsempfehlungen in einer zweiten reinen Online-Veranstaltung von 17 bis 19 Uhr durch das Forschungsteam der Hochschule Furtwangen vorgestellt und mit den Teilnehmenden abgestimmt, damit diese gebündelt an die Landespolitik weitergeleitet werden können. Zu dieser Videokonferenz sind alle eingeladen, die im ländlichen Raum in Baden-Württemberg wohnen, unabhängig von einer Teilnahme beim ersten Bürgerdialog.
Anmeldung über die Website: https://t1p.de/n6g7

Hintergrund
Die Veranstaltung im Hospitalhof in Stuttgart war die erste Veranstaltung des Bürgerforums Digitaldialog 21. Ziel des Projektes, finanziert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) aus Mitteln der Landesdigitalisierungsstrategie digital@bw, ist gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Baden-Württembergs ein Stimmungsbild zum digitalen Wandel im ländlichen Raum zu erstellen. Auf dieser Basis werden im nächsten Schritt Handlungsempfehlungen an die politischen Entscheidungsträger formuliert. Das Bürgerforum bildet hier als landesübergreifendes Gremium den Abschluss der vorangegangenen Befragungen und Bürgerdialoge, die in 13 Kooperationskommunen des ländlichen Raums in Baden-Württemberg in den letzten Monaten stattgefunden haben.

Kontakt
Bei Fragen und Anmerkungen können Sie Andreas Scheibmaier unter E-Mail Anwendung wird gestartet:sean(at)hs-furtwangen.de per E-Mail kontaktieren.

Weitere Infos und Ergebnisse zum Projekt Digitaldialog 21 unter https://digitaldialog21.de