30.07.2026

Transkultureller Spirit soll verbinden

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Symbolbild: Die Organisatorinnen nebeneinander

Die Organisation der Veranstaltung (von links): Prof. Dr. Katrin Sontag, Prof. Dr. Julika Baumann Montecinos, Prof. Dr. Katja Gutsche, Dr. Stefanie Scherr, Samantha Sernatinger und Yunuen Baron.

Workshop am Campus Schwenningen der Hochschule Furtwangen

Mit einem eigenen Projekt möchte die Hochschule Furtwangen die Weiterentwicklung ihres Campus Schwenningen zu einem „Trancultural Campus“ voranbringen. Dazu trafen sich internationale Studierende, Unternehmensvertretende, HFU-Mitarbeitende sowie Professorinnen und Professoren zum Austausch. „Mit diesem Format möchten wir die Erwartungen der regionalen Wirtschaft und der internationalen Studierenden an einen transkulturellen Campus verstehen und gemeinsam daran arbeiten, diese umzusetzen“, erklärte Prof. Dr. Julika Baumann Montecinos, Professorin für Transkulturelles Management, Wissenschaftliche Leitung von HFU International und Organisatorin der Veranstaltungsreihe. 

Zunächst stellte Dr. Stefanie Scherr von HFU International den Anwesenden die Themen und erste Maßnahmen aus dem April-Workshop vor. So wurde eine interne Erhebung zur Betreuungssituation internationaler Studierender durchgeführt, eine Initiative zu Einstiegsjobs in lokalen Unternehmen gestartet, und es stehen im Projekt „Internationals go Fastnacht“ lokale Bräuche und gemeinsame Aktivitäten abseits des Campuslebens im Vordergrund.

Anschließend diskutierten die Teilnehmenden in zwei Gruppen über unterschiedliche Fragestellungen, zum Beispiel, wie ein Netzwerk auf- bzw. ausgebaut werden kann, das aktive Verbindungen mit regionalen Unternehmen stärkt. „Wir haben bereits viele Angebote für Unternehmen und internationale Studierende, beispielsweise die Hochschulkontaktbörse, das ‚HFU Cares‘-Programm und das neue ‚Campus2Career‘ Mentoring-Programm“, berichtete Baumann Montecinos. „Die Diskussion hat gezeigt, dass wir die Bekanntheit dieser Angebote innerhalb und vor allem außerhalb der Hochschule weiter steigern müssen, damit ein guter Austausch entstehen kann.“

Prof. Dr. Katrin Sontag erarbeitete mit einer Gruppe Ideen, wie der „Transcultural Spirit“ am Campus Schwenningen gelebt und weiterentwickelt werden kann. „Transkultureller Spirit beschreibt das Gefühl, willkommen zu sein und die Offenheit von- und miteinander zu lernen“, so Sontag. Erste Überlegungen reichten von mehr gemeinsamen Events über eine Ausweitung des Buddy-Programms bis hin zu mehrsprachigen Schildern.

Im Rahmen des Workshops wurden auch Befragungen für eine ERASMUS+ Studie durchgeführt mit der erfasst wird, welche Kriterien bei internationalen Studierenden in Zusammenhang mit Zugehörigkeitsgefühl stehen. 

Die Veranstaltung wurde vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) im Rahmen des Projekts HFU Cares gefördert. „An der Hochschule Furtwangen haben wir bereits einen guten transkulturellen Austausch und viele Angebote drumherum. Es ist toll, dass diese Veranstaltungen die Möglichkeit bieten, mit allen Beteiligten – also Studierenden, Unternehmen, Verbänden, Mitarbeitenden und unseren Nachbarn von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg – zu sprechen und gemeinsam die Zukunft an unserem transkulturellen Campus zu gestalten“, freut sich Baumann Montecinos. 

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