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Chipmangel: Halbleiter-Knappheit lähmt die Wirtschaft

Studium Generale Vortrag von Christof Windeck

Seit Anfang 2020 gibt es Probleme mit dem Nachschub von Halbleiterbauelementen, kurz "Chips" genannt. Anfangs betraf der Chipmangel nur einzelne Branchen und Produkte, vor allem IT-Geräte wie PCs und Notebooks. Größere Aufmerksamkeit im "Autoland Deutschland“ bekam das Problem, als Fahrzeughersteller wie Volkswagen die Produktion drosseln mussten, weil Chips fehlten - mit Folgen wie Kurzarbeit, langen Lieferzeiten und Umsatzeinbußen. Wie das Jahr 2021 zeigt, lässt sich der Chipmangel nicht innerhalb weniger Wochen oder Monate beheben, obwohl die großen Halbleiterfirmen weltweit mehrere Hundert Milliarden Euro in höhere Fertigungskapazität investieren. Christof Windeck vom Computermagazin c’t erklärt die komplexen Zusammenhänge zwischen Chip-Entwicklern, Auftragsfertigern und deren Zulieferern und nennt Gründe, weshalb die Chip-Nachfrage durch die Decke schießt.

Zur Person
Christof Windeck ist leitender Redakteur beim "c’t Magazin für Computertechnik" der Heise Medien Gruppe. Er schreibt über PCs und Server, aber auch über Halbleitertechnik, Sicherheitslücken in Prozessoren und Firmware sowie Umwelt- und Verbraucherthemen. Er ist für die Kolumne Bit-Rauschen und den gleichnamigen Podcast verantwortlich. Vor dem Wechsel zur c’t war er mehrere Jahre lang für ein kleines Industrieunternehmen tätig und studierte bis 1991 Elektrotechnik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

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