Prof. Dr. Martin Haimerl, bei seiner Präsentation im Communication Circle
KTUR² Projektpartner treffen sich zum Austausch in Straßburg
Wie kann in der Region Oberrhein dauerhaft ein überregionales und gut sichtbares Innovations-Ökosystem etabliert werden? Das ist eine der Kernfragen des Verbundprojekts Link öffnet sich im gleichen Fenster:„Knowledge Transfer Upper Rhine 2“ (KTUR² - boosting trinational innovation). Am Projekt ist die Hochschule Furtwangen gemeinsam mit elf anderen akademischen sowie zusätzlichen industriellen Partnern entlang des Oberrheins beteiligt. Zur Halbzeit der KTUR²-Laufzeit fand ein Konsortialmeeting der Projektbeteiligten in Straßburg statt.
„Wir haben die bisherigen Ergebnisse beleuchtet und die Weichen für den weiteren Projektverlauf und darüber hinaus gestellt“, berichtet Link öffnet sich im gleichen Fenster:Prof. Dr. Martin Haimerl, Leiter des Projekts auf der HFU-Seite.
Im Verlauf des Treffens wurden Zwischenstände aus den verschiedenen Säulen des Projekts Forschungs- und Entwicklungskooperationen, Weiterbildung und Wissenstransfer, Entrepreneurship / Start-ups und grenzüberschreitende Finanzierung präsentiert. „Die HFU engagiert sich in KTUR² insbesondere im Bereich der Start-up-Förderung und schafft darüber hinaus Zugang für Unternehmen zu Innovationen, Technologien und Infrastruktur von Forschungseinheiten“, erklärt Haimerl. Außerdem leitet die Hochschule Furtwangen das Arbeitspaket Best Practices, bei dem es um die Frage geht, wie Transferaktivitäten erfolgreich gestaltet und bewertet werden können. „Damit wird die Grundlage geschaffen das KTUR-Netzwerk dauerhaft als ein Innovations-Ökosystem in der Oberrheinregion zu etablieren“, so Haimerl weiter.
Im Rahmen eines „Communication Circles“ wurden während des Treffens Best Practices und Strategien für eine bessere Sichtbarkeit und Kommunikation besprochen. Fünf KTUR²-Projektpartner präsentierten konkrete Beispiele für ihre Transferaktivitäten in Verbindung mit passenden Kommunikationsstrategien. Der Austausch verdeutlichte, wie wichtig die übergreifende Sichtbarkeit der Aktivitäten ist und welche Mehrwerte die einzelnen Hochschulen dadurch erreichen. „Viele Aktivitäten wären sonst nicht in dieser Weise möglich“, sagt Haimerl. „Beispielsweise gilt das für die letzte Link öffnet sich im gleichen Fenster:Innovation Night, die die Vorteile des internationalen Netzwerks im Bereich Innovation und Gründung im Verbund mit den regionalen Partnern aufgeschlüsselt hat.“