19.06.2026

Frische Ideen für grenzübergreifende Innovationen

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Gruppenbild auf der Bühne. Die Gewinnerin hält zwei Urkunden für die Preise.

Doppelsiegerin des Abends wurde Jungunternehmerin Deborah Contino-Sowa, die für Ihre Geschäftsidee „re:care“ den Publikums- und den Jurypreis gewann. Alle Bilder: herrfichtner/Hochschule Furtwangen

InnovationNight#9 der Hochschule Furtwangen: Workshops, Projekte und Austausch in trinationaler Dimension

Innovation Night ist, wenn sich einen ganzen Abend lang alles rund ums Thema Gründen und Start-Ups dreht. Bei der neunten Auflage des erfolgreichen Formats, das die Hochschule Furtwangen unter der Schirmherrschaft des Gründergarten SBH ausrichtet, kam in diesem Jahr noch eine weitere Dimension hinzu: Bei „InnovationNight#9 meets KTUR-Project: A Trinational Bridge for Startups“ trafen sich internationale Partner aus Frankreich, der Schweiz und Deutschland, um Innovation und Entrepreneurship ganz bewusst grenzübergreifend zu denken.

Innovation Night ist, wenn ein ganzer Abend zum Ideenraum wird. Gründerinnen und Gründer, Studierende, Unternehmensvertretende und Gäste aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft nutzen die Veranstaltung für einen inspirierenden Austausch. „Hier werden Ideen geboren“, lobte Oberbürgermeister Jürgen Roth bei der Begrüßung in der Neuen Tonhalle. 
Im Mittelpunkt stand diesmal die Zusammenarbeit mit dem trinationalen Netzwerk KTUR (Knowledge Transfer Upper Rhine). In diesem Verbund arbeitet die Hochschule Furtwangen mit elf weiteren Hochschulen und Universitäten aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz sowie wichtigen Partnerorganisationen aus der Industrie zusammen. KTUR wird von der Europäischen Union im Programm Interreg mit rund 2,5 Millionen Euro gefördert; das Gesamtbudget liegt bei etwa 5,8 Millionen Euro. Ziel ist der Aufbau eines trinationalen Innovationsökosystems, das Aktivitäten im Wissens- und Technologietransfer bündelt und die Oberrheinregion als Ankerpunkt für technologisch geprägte Innovationen überregional sichtbar macht.

Innovation Night ist, wenn Zusammenarbeit konkret wird. „Europa zeigt sich dort von seiner besten Seite, wo Menschen zusammenkommen, Ideen teilen und gemeinsam Neues schaffen“, sagte Rektorin Prof. Dr. Alexandra Bormann in ihrem Grußwort. „Wir wollen die europäische Zusammenarbeit weiter stärken – zwischen Hochschulen in Projekten wie KTUR, und mit Abenden wie diesem. Nutzen Sie die Kontaktmöglichkeiten, knüpfen Sie neue Verbindungen, lassen Sie aus Begegnungen Ideen entstehen.“

Innovation Night ist, wenn aus Impulsen Pläne werden. In Workshops und Diskussionsrunden ging es darum, wie internationale Partnerschaften aufgebaut und Förderungen errungen werden können, wie nachhaltige Lösungen in der Praxis entstehen und welche Faktoren für den Erfolg von Gründerteams entscheidend sind – vom Mindset der Gründenden bis hin zur Zusammenarbeit im Team. 

Innovation Night ist, wenn die Bühne den Ideen gehört. Bei den „5x5 Pitches“ präsentierten Gründerinnen und Gründer fünf Geschäftsideen in nur fünf Minuten und stellten sich dem Votum einer Jury und des Publikums. Die Bandbreite reichte von IT- und Datenschutzlösungen bis hin zu innovativen Ansätzen im Gesundheitsbereich. Mit dabei war auch ein Projekt der Hochschule Furtwangen: das „KOKEA Board“, das in der Pflege von Demenzpatienten eingesetzt werden kann und mithilfe von Klängen Erinnerungen weckt. Doppelsiegerin des Abends war Jungunternehmerin Deborah Contino-Sowa, die sowohl den Jury- als auch den Publikumspreis gewann. Mit ihrem ambulanten Dienst „re:care“ möchte sie eine ganzheitliche Begleitung im immer komplexer werdenden Dschungel des Pflegesystems an – von der Erklärung von Diagnosen über Unterstützung bei Anträgen und Ansprüchen bis hin zur Klärung mit Krankenkassen. Mit viel persönlichem Einsatz und Bezug zu ihrer eigenen Geschichte zeigte sie auf, wie gerade auch die Menschen wirkungsvoll unterstützt werden können, die wichtige Betreuungs- und Pflegeaufgaben für Angehörige übernehmen.

Innovation Night ist, wenn Austausch zum Motor wird. Mit Berichten aus der Gründerförderung aus drei Ländern und einer Panelrunde zu Chancen und Möglichkeiten in einer wirtschaftlich wie politisch herausfordernden Zeit bot die InnovationNight#9 vor allem eines: Inspiration. Im Mittelpunkt standen die vielen Optionen grenzübergreifender Zusammenarbeit, die Europa als Innovationsraum stärken – und die zeigen, dass gute Ideen keine Grenzen kennen.

Weitere Bilder

Personen im Gespräch
Personen im Gespräch
Oberbürgermeister Jürgen Roth auf der Bühne
Bild ins Publikum
Eine Person auf der Bühne beim Workshop
Teilnehmende beim Workshop
Referentin beim Workshop an einem Flipchart
Teilnehmende beim Workshop
Referent beim Workshop im Gespräch
HFU Rektorin bei der Begrüßungsrede
Personen im Gespräch
Personen im Gespräch
Personen im Gespräch
Zwei Personen auf der Bühne bei einer Präsentation
Das Team von KOKEA auf der Bühne
Referentin beim 5x5 Pitch
Bild ins Publikum während eines Vortrags
Referent eines 5x5 Pitches
Referent eines 5x5 Pitches
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