CoHMed vernetzt Forschung und Industrie
Der Campus Tuttlingen der Hochschule Furtwangen wurde kürzlich zum internationalen Treffpunkt für Fachleute aus Forschung, Entwicklung und Industrie. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern sowie Expertinnen und Experten aus Biosensorik, Umwelttechnologie, Dünnschichttechnik, Oberflächentechnologie und Medizintechnik nahmen an der zweitägigen Veranstaltung teil. Organisiert wurde der Workshop „Designing Interfaces – Innovations in Biosensor & Environmental Technology and Applications“ von der Europäischen Forschungsgesellschaft Dünne Schichten e. V. (EFDS) mit unserer Hochschule als gastgebender Institution. HFU-Professor Link öffnet sich im gleichen Fenster:Dr. Hadi Mozaffari Jovein war als Leiter und Partnerschaftssprecher der Innovations- und Transferpartnerschaft Link öffnet sich im gleichen Fenster:CoHMed – Connected Health in Medical Mountains in die Programmentwicklung eingebunden, während Link öffnet sich im gleichen Fenster:Kathrin Eckerlin und Link öffnet sich im gleichen Fenster:Victoria-Katharina Martinelli aus dem CoHMed-Team die Veranstaltung vor Ort organisatorisch mitbegleiteten.
Professor Link öffnet sich im gleichen Fenster:Dr. Christoph Reich, der stellvertretende Rektor der HFU und Prorektor für Forschen und Nachhaltigkeit, eröffnete die Tagung und betonte dabei auch die strategische Rolle des Workshops für die Hochschule. Anschließend richtete auch Mozaffari Jovein ein Grußwort an die Anwesenden. Das zweitägige Programm bot Fachvorträge, Posterbeiträge, Diskussionen und zahlreiche Gelegenheiten zur Vernetzung. Im Mittelpunkt standen unter anderem Biosensor- und Mikrosystemlösungen, Photonic Sensing, Lab-on-a-Chip-Ansätze, Plasma- und Beschichtungstechnologien sowie Anwendungen in Diagnostik, Umweltanalytik und industrieller Prozessüberwachung. Über das Tagungsprogramm hinaus folgten einige Teilnehmende der Einladung von Prof. Dr.-Ing. Alfons Dehé, Institutsleiter bei Hahn-Schickard in Villingen-Schwenningen, und besuchten den langjährigen CoHMed-Partner vor Ort. Fachvorträge und eine Besichtigung der Forschungs- und Entwicklungsinfrastruktur boten unmittelbare Einblicke in die dort verankerte Mikrosystemtechnik. Der Besuch vertiefte die fachliche Verständigung und schuf konkrete Anknüpfungspunkte für die weitere internationale Vernetzung im Bereich Sensorik und Medizintechnik.
Die Veranstaltung zeigt, wie wichtig der Austausch an den Schnittstellen von Materialwissenschaft, Sensorik, Mikrofluidik, Beschichtungstechnologien und medizinischer Anwendung ist. Gerade dort, wo neue Sensorlösungen, funktionale Oberflächen und intelligente Schnittstellen entstehen, werden wissenschaftliche Forschung, industrielle Entwicklung und anwendungsnahe Validierung eng miteinander verbunden. In persönlichen Gesprächen entstanden zahlreiche neue Anknüpfungspunkte für Kooperationen zwischen Wissenschaft, Industrie und regionalen Innovationsakteuren.
Mit dem internationalen EFDS-Workshop wurde am Campus Tuttlingen ein starkes Zeichen für wissenschaftlichen Austausch, Technologietransfer und anwendungsnahe Vernetzung gesetzt. Damit knüpft die Veranstaltung an das Ziel von CoHMed an Forschung, Entwicklung und regionale Innovationspotenziale im Bereich der Medizintechnik sichtbar zu machen und langfristig zu verbinden. Ein großer Dank geht an die EFDS für die erfolgreiche Zusammenarbeit und besonders an Ingrid Gläser und Anja Härtel für die Organisation und die professionelle Vorbereitung.