Dr. Michael Jakob (Mitte) stellte sein Buch in der Nachhaltigkeitsreihe von DHBW und HFU vor. v.r.n.l.: Prof. Dr. Wolfgang Habla (DHBW VS), Prof. Dr. Barbara Schramkowski (DHBW VS), Dr. Michael Jakob (Referent), Johanna Rolf(DHBW VS), Maren Gernsheimer (HFU) Bild: DHBW
Vortrag in der Reihe PERSPEKTIVE:N – Nachhaltigkeit im Dialog
In der gemeinsamen Dialogreihe „PERSPEKTIVE:N – Nachhaltigkeit im Dialog“ der Hochschule Furtwangen und der DHBW Villingen-Schwenningen war Autor Dr. Michael Jakob an der DHBW zu Gast.
Nach einer Begrüßung durch beide Hochschulen stellte sein neues Buch „Gute Gründe für Klimaoptimismus – Warum es noch Hoffnung für den Klimaschutz gibt“ vor, die deutschsprachige Fassung seines englischen Werks „The Case Against Climate Doom“. Darin präsentiert er 30 Best-Practice-Beispiele aus den Bereichen Technologie, Gesellschaft und Politik. In seinem Vortrag griff er jeweils drei Beispiele aus diesen Feldern auf. So zeigte er unter anderem Studienergebnisse, nach denen in allen befragten 20 Ländern ein Bewusstsein für die Klimakrise und ihre Gefahren besteht: In Mexiko gaben 88 Prozent der Befragten an, alarmiert oder besorgt auf den Klimawandel zu blicken, selbst im unteren Bereich – etwa in Indonesien – waren es noch 53 Prozent.
Im Anschluss entwickelte sich eine lebhafte Diskussion mit den Besucherinnen und Besuchern zu Themen wie Klimapolitik, Klimaklagen und Elektromobilität. Unter den Teilnehmenden waren nicht nur Angehörige der beiden Hochschulen, sondern auch interessierte Bürgerinnen und Bürger aus den umliegenden Gemeinden. Die Veranstaltung zeigte einmal mehr, wie wichtig der offene Dialog über Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung in der Region ist.