17.03.2026

Führungskompetenz stärken und Sicherheitstechnik erleben

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Gruppenfoto mit Teilnehmerinnen, Referenten und Projektteam

Ein intensives Vernetzungstreffen für Fachfrauen aus dem Bereich Sicherheit fand an der HFU in Furtwangen statt. Bild: HFU

Workshop des Frauennetzwerks F-SIE an der Hochschule Furtwangen

Frauen sind in den Ingenieurwissenschaften und im Bereich der Sicherheitstechnik nach wie vor unterrepräsentiert. Das Netzwerk F-SIE (Frauen für Sicherheit, Innovation und Einsatz) an der Hochschule Furtwangen möchte dazu beitragen, das zu ändern und den Frauenanteil in diesem Fachbereich, insbesondere in Führungspositionen, zu erhöhen. Das Projekt wird für die Laufzeit von drei Jahren vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert. 

Zentraler Bestandteil von F-Sie ist ein zweijähriges Mentoringprogramm, das Frauen in unterschiedlichen Karrierestadien miteinander vernetzt, von Studienanfängerinnen über Absolventinnen bis hin zu berufserfahrenen Expertinnen. Anfang März fand an der HFU am Campus Furtwangen der dritte Workshop des Netzwerks statt. Die Veranstaltung richtete sich an Studentinnen sowie berufstätige Frauen in der Sicherheitstechnik und bot fachlichen Austausch, praxisnahe Einblicke und Impulse zur persönlichen Weiterentwicklung.

Am Vormittag stand das Thema Führung im Fokus. HFU-Wirtschaftsingenieurwissenschaftler Prof. Dr. Michael Engler zeigte praxisnah, wie Führungskräfte sowohl die Zufriedenheit ihrer Teammitglieder als auch den Erfolg ihrer Organisationen nachhaltig stärken können. Professor Engler forscht an der HFU auf dem Gebiet der motivierenden Mitarbeiterführung und ist auch Buchautor zu diesem Thema.

Ein weiterer spannender Impuls des Vernetzungstreffens war die Führung durch den Siemens-Unterrichtsreaktor der Hochschule Furtwangen. Unter der Leitung von Prof. Dr. Klaus Grimm erhielten die Teilnehmerinnen Einblicke in die Reaktorführung und konnten im Labor selbst Strahlenschutzversuche durchführen. Physikerin Sabine Grimm demonstrierte, wie Strahlenbelastung gemessen werden kann. Der sogenannte „Nullleistungsreaktor SUR-100“ wird an der Hochschule für die Lehre eingesetzt und bot den Teilnehmerinnen die Gelegenheit, Anwendungen im Strahlenschutz direkt vor Ort kennenzulernen.

Neben den fachlichen Programmpunkten und den Einblicken in den Hochschulstandort Furtwangen bot der Workshop viel Raum für Vernetzung und Austausch: „Uns war es wichtig, ein abwechslungsreiches Programm zusammenzustellen, das den Weiterbildungsbedarf der Teilnehmerinnen abdeckt und ihnen Impulse für ihre eigene Arbeit mitgibt. Die große Motivation und das Engagement haben einmal mehr gezeigt, welches enorme Potenzial Frauen im Ingenieur- und Sicherheitsbereich mitbringen. Wenn sie sich gegenseitig stärken und Erfahrungen teilen, entstehen Netzwerke, die Karrieren nachhaltig fördern“, sagt dazu Prof. Dr.-Ing. Marion Meinert, die das Projekt F-Sie an der Hochschule Furtwangen leitet.

 

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