Professorin Ulrike Lindwedel lehrt in Fakultät III. Bild: privat
Prof. Ulrike Lindwedel lehrt nun an der Fakultät III
Als neue Professorin für Pflegewissenschaft an der Hochschule Furtwangen stellt sich Prof. Ulrike Lindwedel mit unseren drei Fragen für Neuberufene vor:
Welche beruflichen Erfahrungen bringen Sie mit an die HFU?
Ich bin examinierte Pflegefachperson und habe in unterschiedlichen Versorgungssettings der Pflege gearbeitet. Zwischen meinen Studiengängen in Pflegemanagement und Gesundheitswissenschaften war ich jeweils weiterhin in der Pflegepraxis tätig. Anschließend habe ich viele Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin gearbeitet. Parallel dazu habe ich ein Projekt zu Caring Communities geleitet, dass sich mit neuen Formen gemeinschaftlicher Sorge und Unterstützung im ländlichen Raum beschäftigt hat. Zuletzt war ich als Stabsstelle Pflegewissenschaft am Schwarzwald-Baar-Klinikum tätig. In meiner Arbeit beschäftige ich mich insbesondere mit Fragen der Versorgung von Menschen mit Demenz, der Rollenentwicklung und Implementation von akademisch qualifizierten Pflegenden sowie mit internationalen Versorgungskonzepten.
Wie sind Sie auf die Hochschule Furtwangen aufmerksam geworden?
Die Hochschule Furtwangen kenne ich bereits gut, da ich hier viele Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig war. In dieser Zeit war ich in verschiedene Forschungsprojekte eingebunden und habe die Hochschule als einen Ort erlebt, an dem praxisnahe Forschung und interdisziplinäre Zusammenarbeit eine wichtige Rolle spielen. Umso mehr freue ich mich, nun in einer neuen Rolle an die Hochschule zurückzukehren und die Professur für Pflegewissenschaft, zunächst als Vertretungsprofessorin, zu übernehmen.
In welchem Studiengang lehren Sie, und worauf freuen Sie sich ganz besonders als neue Professorin an der HFU?
Ich lehre in der Fakultät III – Health, Medical and Life Sciences – im Studiengang Angewandte Gesundheitswissenschaften. Besonders freue ich mich darauf, gemeinsam mit Studierenden aktuelle Themen der Pflegewissenschaft zu diskutieren sowie neue pflegewissenschaftliche Projekte anzustoßen und bestehende Lehr- und Forschungsaktivitäten fortzuführen. Gleichzeitig freue ich mich darauf, viele bekannte, aber auch neue Gesichter an der Hochschule wiederzutreffen und gemeinsam daran zu arbeiten, die HFU und ihre Studiengänge weiterzuentwickeln.