09.03.2026

Was Altersbilder mit Gesundheit zu tun haben

zu Aktuelles
Symbolbild: Prof. Dr. Verena Klusmann-Weißkopf beim Vortrag

Prof. Dr. Verena Klusmann-Weißkopf präsentierte überraschende Studienergebnisse

Vortrag im Rahmen des Projekts KImAge

„Wenn wir die positiven Seiten des Älterwerdens in den Blick nehmen, leben wir bis zu 13 Jahre länger“, berichtete HFU-Professorin Link öffnet sich im gleichen Fenster:Dr. Verena Klusmann-Weißkopf kürzlich bei ihrem Vortrag „Das beste Alter ist jetzt! Was Altersbilder mit Gesundheit zu tun haben und wie es gelingt, den eigenen Scheinwerfer zu lockern“. Die Veranstaltung fand im Rahmen des von ihr geleiteten Forschungsprojekts Link öffnet sich im gleichen Fenster:„KImAge – KI-gestützte Systematisierung von Altersbildern“ im StattMuseum in Furtwangen statt.

In ihrem Vortrag stellte Klusmann-Weißkopf auch tagesaktuelle Daten aus einer US-amerikanischen Studie vor: „45 Prozent von über 11.000 untersuchten Menschen über 65 Jahre verbesserten sich in einem Zeitraum von zwölf Jahren in kognitiven und körperlichen Leistungen. Das widerspricht klar der Vorstellung vom Alter als Zeit von Abbau und Gebrechlichkeit.“ Das Publikum zeigte mit einem Raunen seine Überraschung darüber. Die Studie zeigt auch, dass positive Altersbilder die Chancen auf Verbesserungen signifikant erhöhen.

„Besonders beeindruckt hat die Zuhörenden auch, dass wir die gesundheitsförderlichen Effekte von Altersbildern schon bei jungen Menschen gefunden haben. Es ist dringend: Wir müssen die Vielfalt von Altersbildern gesellschaftlich sichtbar machen“, resümiert Klusmann-Weißkopf. Die Gesundheitspsychologin forscht bereits seit 20 Jahren zum Thema Altersbilder. 

„Bei den vorgestellten Klischees habe ich mich selbst immer wieder ertappt. Auch ich habe Vorstellungen verinnerlicht, die zu negativ sind. Ich werde mich stärker hinterfragen und mit anderen darüber sprechen“, verriet eine Besucherin des Vortrags.

Das Projekt bietet noch bis Ende März 2026 im StattMuseum Einblicke in die Forschung zu Altersbildern und zeigt Fotografien, die bereits gesammelt wurden, in einer interaktiven Ausstellung.
Externer Link wird in neuem Fenster geöffnet:Auf der Projektwebseite können alle Interessierten auch weiterhin Fotos von Begegnungen mit dem Älterwerden im Alltag einreichen und so das Projekt unterstützen. 

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