05.03.2026

Praxis, Wissen und Netzwerken

zu Aktuelles
Symbolbild: Zwei Frauen arbeiten am Laptop, eine Drohne liegt vor ihnen

Im Drohnenkurs konnten die Teilnehmerinnen eine eigene Drohne bauen und programmieren

Rückblick auf die Winter School meccanica feminale 2026

Rund 90 Studentinnen, Doktorandinnen und berufstätige Fachfrauen erlebten kürzlich auf unserem Schwenninger Campus eine intensive Woche voller neuer Impulse, praxisnaher Kurse und spannender Workshops zu aktuellen Fach- und Social-Skill-Themen. Die Veranstaltung fand bereits zum 17. Mal statt und verfolgte das Ziel, Frauen in den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik, Medizintechnik und Wirtschaftsingenieurwesen zu fördern. Sowohl Teilnehmerinnen als auch Dozentinnen und Speakerinnen sind ausschließlich Frauen – ein Konzept, das fachliche Expertise mit gezieltem Mentoring und Vorbildwirkung kombiniert.

Prof. Dr. Ulrike Salat, Professorin für Molekularbiologie und Prorektorin für Zusammenarbeit und Gesellschaft an der HFU, eröffnete die Winter School mit ihrer Keynote zum Thema „Mehr als m/w/d: Was Vielfalt im Ingenieurberuf wirklich bedeutet“. Sie gab spannende Einblicke in ihre Forschungsgebiete und regte zu lebhaften Diskussionen rund um Genetik und Vielfalt in technischen Berufen an.

Kern der Winter School waren Tageskurse und Kurse über mehrere Tage, die sowohl fachliches Wissen als auch persönliche Kompetenzen stärkten. Die Teilnehmerinnen konnten zwischen technischen Themen wie Künstlicher Intelligenz, Drohnenbau oder innovativen Entwicklungsprozessen sowie Karriere- und Social-Skill-Modulen wählen und sich so ihr individuelles Programm zusammenstellen. 

Das Rahmenprogramm bot reichlich Gelegenheit zum Kennenlernen und Netzwerken. Workshops und Lunch Talks behandelten Themen wie Zeitmanagement, Mentoring und praxisnahe Anwendungen. Einblicke in die Logistik des Onlineversandhändlers Amazon gaben die Leiterinnen der Standorte Freiburg und Sindelfingen Stella Shah und Larissa Petrol. Außerdem standen Expertinnen des Expertinnen-Netzwerks des Verbands der Automobilindustrie (VDA) sowie des WoMentorING-Programms des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) für Austausch und Erfahrungstransfer bereit. Zudem wurde die diesjährige meccanica feminale vom Technischen Hilfswerk unterstützt.

Verantwortlich für die Organisation der Hochschulwoche ist das Netzwerk Frauen.Innovation.Technik (F.I.T.) an der HFU. „Besonders wertvoll ist der direkte Austausch: Frauen aus Studium, Forschung und Praxis begegnen sich auf Augenhöhe, teilen Erfahrungen und knüpfen neue Kontakte. Diese Vernetzung, kombiniert mit der offenen und unterstützenden Atmosphäre, macht die meccanica feminale zu mehr als nur einer Weiterbildungswoche. Sie ist ein Raum, in dem gemeinsam gelernt, ausprobiert und der eigene Weg im technischen Berufsumfeld gestärkt wird“, erklärte Veranstaltungsleiterin Heidi Schwager.

Besonders eindrücklich beschrieben die Teilnehmerinnen den persönlichen Mehrwert der Winter School. Viele hoben hervor, wie inspirierend der Austausch untereinander war und wie nachhaltig die Woche wirkt. So berichtet eine Teilnehmerin: „Ich war total überrascht wie viel mir die Veranstaltung mitgegeben hat. Inspiration durch andere Frauen, für das Studium und darüber hinaus.“ 

„Das Feedback zeigt auch wie wichtig für die Teilnehmerinnen das Gefühl von Gemeinschaft und gegenseitiger Bestärkung ist. Sie können sich austauschen und merken dabei, dass sie nicht alleine sind“, resümiert Schwager. 

Neben der Winter School führt das Netzwerk F.I.T. zudem eine einwöchige Summer School für Frauen aus IT und Informatik durch. Die Externer Link wird in neuem Fenster geöffnet:informatica feminale Baden-Württemberg findet 2026 an der Universität Freiburg statt und bietet ein breites Spektrum an praxisnahen Kursen für Frauen aus der Informatik.

Weitere Bilder

Symbolbild: Eine sitzende Menge von hinten, vorne steht eine Rednerin
Drei Frauen im Gespräch
Symbolbild: Ein Vortrag mit vielen Zuschauern
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