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Prof. Fath plant Donau zu durchschwimmen

„cleandanube“: Sport meets Science – eine erfolgreiche Kombination für die Umwelt!

Prof. Fath plant Donau zu durchschwimmen (I18391)

Prof. Dr. Andreas Fath wird im kommenden Jahr die Donau durchschwimmen.

Kein anderer Fluss fließt durch mehr Länder als die Donau, von ihrer Quelle im Schwarzwald bis zum Mündungsdelta am Schwarzen Meer. 2.857 km ist sie lang – und diese Strecke wird Professor Dr. Fath im kommenden Jahr durchschwimmen. Im August 2021 wird er an der Donauquelle starten und wird in den folgenden zwei Monaten täglich acht Stunden im Wasser verbringen. Dabei begleitet ihn ein Team aus zwölf Personen vom Kajakfahrer und Bootsführer bis hin zu Studierenden der HFU, die im Rahmen ihrer Bachelorthesis oder Doktorarbeit die Analyse von Wasserproben übernehmen.

Denn wie schon in seinen Projekten „RheinesWasser“ und „TenneSwim“ geht es Professor Dr. Fath beim „cleandanube“-Projekt nicht nur um die sportliche Herausforderung, sondern auch darum, den Zustand des Flusses zu dokumentieren. Dazu wird er während des Schwimmens Wasserproben entnehmen, die sowohl direkt als auch später im Labor auf Rückstände wie Süßstoffe, Hormone und Mikroplastik untersucht werden. Alle diese (und viele weitere) Stoffe, die das Flusswasser verschmutzen, haben etwas gemeinsam: Sie gelangen durch menschliche Einwirkung ins Wasser und lassen sich momentan noch nicht daraus entfernen, nicht einmal in Kläranlagen. Im Fokus von Professor Dr. Fath stehen vor allem Kunststoffe, mit denen die Donau extrem belastet ist. Ungefähr vier Tonnen Plastik, von Makro- bis Mikroplastik, schwemmt der Fluss täglich ins Schwarze Meer ein.

Auf seiner Reise wird Professor Dr. Fath mit unterschiedlichsten Akteuren und Akteurinnen von Umweltschutzverbänden bis Politik ins Gespräch kommen und auch versuchen, die Bevölkerung entlang der Donau für den Gewässerschutz zu sensibilisieren. Dazu soll auch ein Dokumentarfilm beitragen, den eine mitreisende Filmcrew erstellt.

Das Projekt „cleandanube“ wird unterstützt von der Organisation „AWP – association for wildlife protection“ und ist online unter www.cleandanube.org zu finden.