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Lehre unter Pandemie-Bedingungen

FELIX, Alfaview und Co. und die Anforderungen an das IMZ

Seit dem Beginn der Kontaktbeschränkungen – ausgerufen am 18. März 2020 durch die Landesregierung Baden-Württemberg – stand die Hochschule Furtwangen vor einer gewaltigen Herausforderung: Der bisher weitgehend in Präsenz organisierte Lehrbetrieb musste auf einen Online-Betrieb umgestellt werden. Was dies für die Abteilungen des Informations- und Medienzentrums bedeutet? Hier ein Blick hinter die Kulissen:

Die FELIX-Nutzung hat sich seit Beginn der Pandemie verdoppelt, d.h. auf der Plattform sind - im Vergleich zu den Semestern davor - doppelt so viele Nutzerinnen und Nutzer gleichzeitig unterwegs. Parallel ist der Speicherplatz-Bedarf enorm gestiegen. Im Sommersemester 2020 war das Volumen an in FELIX bereitgestellten Dateien 800% größer als in den Semestern zuvor. Und das, obwohl für speicherplatzintensives Lernmaterial wie Videos und Audio-Dateien extra ein Medienportal in Betrieb genommen wurde. Dort lagern bis heute zusätzlich zu den Dateien in FELIX mehr als 2.700 Videos mit einem Datenvolumen von ca. 1,8 TB.

Im Bereich Online-Conferencing wurden mit der Inbetriebnahme von ALFAVIEW 240 digitale Räume geschaffen. Diese sind – so wie unsere Hörsäle bisher auch – immer offen und können somit außerhalb des Vorlesungsbetriebs von Studierenden als digitale Lernräume genutzt werden. In Spitzenzeiten sind über 1.500 Personen verteilt auf mehr als 60 Räume gleichzeitig online.

Eine solche deutliche Steigerung der Nutzung der Dienste des Informations- und Medienzentrums bedingt zwangsläufig auch ein entsprechend höheres Supportaufkommen. Die Anleitungen auf der Hilfe-Plattform „Externer Link wird in neuem Fenster geöffnet:howto.hs-furtwangen.de“ sind während des digitalen Sommersemesters auf insgesamt über 160 HelpCards und FAQ-Beiträge für mittlerweile 17 verschiedene Services gewachsen. Die Seitenaufrufe der Plattform (vom SoSe2020 bis heute mehr als 50.000, innerhalb der ersten beiden Wochen im WiSe 2020/21 mehr als 10.000) zeigen deutlich, dass sich die Plattform unter Lehrenden, Mitarbeitenden und Studierenden als zuverlässige Hilfequelle etabliert hat.

Persönlicher Support wurde über den Servicedesk organisiert. Seit Start des Sommersemesters erreichten das Team neben telefonischen Support-Anfragen über 1.700 Tickets. Davon konnten 98% erfolgreich geschlossen werden.