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HFU auf dem Siegertreppchen

3. und 6. Platz beim DGBMT-Studentenwettbewerb 2020

Mit seinem Forschungsbeitrag zum Thema „Developments in Modelling Bone Screwing“ erreichte Jack A. Wilkie, Fakultät MLS und Mitarbeiter am Institut für Technische Medizin (ITeM), beim Studentenwettbewerb auf der Jahrestagung der DGBMT (Deutsche Gesellschaft für Biomedizinische Technik) den dritten Platz. In seiner Arbeit stellte Wilkie ein dynamisches Modell vor, mit dem, unter Berücksichtigung der Materialeigenschaften von Knochen, das maximal zulässige, sichere Drehmoment einer Knochenschraube vorhergesagt werden kann. Das Modell soll dazu beitragen, Ausfallraten von Gelenkimplantaten und Knochenfixationen zu reduzieren, die aufgrund von Über- oder Unterdrehen von Knochenschrauben hervorgerufen werden.

Veronika Huttova, die als Austauschstudentin aus Prag ebenfalls von Professor Dr. Knut Möller im ITeM betreut wurde, belegte mit ihrer Forschungsarbeit mit dem Titel „Sensitivity analysis of a computer model of neonatal oxygen transport“ zudem einen sehr guten sechsten Platz.

„Das ist ein großartiger Erfolg und zeigt die Qualität unserer Forschungsarbeiten. Immerhin traten wir im Wettbewerb gegen namhafte Universitäten und Forschungseinrichtungen an“, freut sich Professor Möller. Die eingereichten Wettbewerbsbeiträge durchlaufen ein mehrstufiges Begutachtungsverfahren und werden jeweils durch mindestens drei unabhängige Juroren bewertet.

Die HFU belegte als einzige Einrichtung zwei Platzierungen in den Top Ten. Mit durchschnittlich etwa 800 Teilnehmern ist die Jahrestagung der DGBMT die wichtigste Forschungstagung der Medizintechnik im deutschsprachigen Raum.