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Industriestudium: Erwin-Teufel-Schule Spaichingen ist Partner der Hochschule Furtwangen

Erwin-Teufel-Schule

Die Partner im Gespräch an der ETS Spaichingen (v.l.): Dr. Walter Blaudischek (Stellv. Schulleiter), Professor Dr. Albrecht Swietlik (HFU-Dekan) und Thomas Löffler (Schulleiter).

Seit dem Wintersemester 2019 bietet die Hochschule Furtwangen (HFU) am Hochschulcampus Tuttlingen gemeinsam mit rund 25 kooperierenden Unternehmen, der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg und der Erwin-Teufel-Schule Spaichingen (ETS) das Industriestudium an.

Unter dem Motto „Studieren deluxe“ kann das Industriestudium als Studium Plus mit Ausbildungsvertrag in „Mechatronik und Digitale Produktion“ oder „Werkstoff- und Fertigungstechnik“ belegt werden. Studierende haben damit im dritten Jahr einen IHK-Facharbeiterbrief als Mechatroniker oder Zerspanungsmechaniker und nach neun Semestern einen Bachelorabschluss in der Tasche. Die ETS Spaichingen übernimmt dabei die Funktion der beruflichen Schulausbildung. „Wir sehen uns als Partner der Industrie, denn an unserer Schule stehen mehr als zwei Drittel unserer Schülerinnen und Schüler in einem Ausbildungsverhältnis. Das Industriestudium mit dem Doppelabschluss innerhalb von 4,5 Jahren ist aus unserer Sicht die ideale Kombination aus Praxis und Theorie für angehende Fachleute. Das Studienmodell ist eine Bereicherung für unsere Schule, die Hochschule sowie die regionale Industrie“, so das Schulleitungsteam aus Thomas Löffler und Dr. Walter Blaudischek. „Eine gute Ausbildung ist eine gute Lebensversicherung. Die hohe Flexibilität mit dem ausgeklügelten und effizienten Mix aus Berufsschulunterricht, Ausbildungsbetrieb und Studium innerhalb einer Woche sind eine spannende Herausforderung für Studierende aber auch für uns.“

Das Studium Plus in „Mechatronik und Digitale Produktion“ oder „Werkstoff- und Fertigungstechnik“ ist eine absolut „sichere Kiste“, weil Studierende damit eine Berufsausbildung mit einem Bachelorstudium kombinieren und finanziell unabhängig clever Karriere machen. Als Angestellte bei einem der Partnerunternehmen sammeln Immatrikulierte Berufserfahrung durch ihre Berufsausbildung, als Werkstudent, in Praktika, bei Projektarbeiten und während ihrer Thesis. Das findet auch Jan Gehring, Industriestudent bei der Anton Häring KG. „Ich habe mich für das Industriestudium entschieden, da ich in nur 4,5 Jahren eine Ausbildung und einen Bachelorabschluss machen kann, außerdem war die Aussicht auf die Industriemodule im Hauptstudium, die von verschiedenen Unternehmen angeboten werden, ein großer Aspekt für meine Entscheidung. Besonders gut finde ich, dass wir immer Unterstützung vom Betrieb und von der Hochschule erhalten, wenn wir diese benötigen und durch den ständigen Wechsel von Betrieb, Hochschule und Berufsschule wird es nie langweilig, denn man sieht jeden Tag etwas Neues und lernt dazu.“

Am Hochschulcampus Tuttlingen profitieren Industriestudierende – ergänzend zur Praxiserfahrung im Ausbildungsbetrieb – von der Industriekooperation des HFU-Standorts mit den Unternehmen der Region: Exkursionen, Mentoring-Programme, Ringvorlesungen oder Industrielabore machen ein Bachelorstudium am HFU-Campus Tuttlingen zu etwas ganz Besonderem!

Bewerbung
Eine Bewerbung für die insgesamt vier Bachelorstudiengänge Ingenieurpsychologie, Mechatronik und Digitale Produktion, Medizintechnik – Technologien und Entwicklungsprozesse sowie Werkstoff- und Fertigungstechnik am Hochschulcampus Tuttlingen ist aufgrund der Corona-Pandemie bis zum 20. August 2020 (Bewerbungsschluss) möglich. Voraussetzung für das Industriestudium als Studium Plus ist ein Ausbildungsvertrag mit einem Partnerunternehmen und das (Fach-)Abitur.

Studienberatung und -information
Interessierte wenden sich bei Fragen an E-Mail Anwendung wird gestartet:dekanat-ite(at)hs-furtwangen.de oder rufen das Dekanatsbüro unter der 07461 1502-6600 an. Der Hochschulcampus Tuttlingen bietet zudem am 10. Juli 2020 von 14 - 17 Uhr einen virtuellen Tag der offenen Tür an.