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Förderbescheid gibt Startschuss für den „Modularen Brennstoffzellen-Systemprüfstand“

Projekt im IFC in Tuttlingen

Förderbescheid gibt Startschuss für den „Modularen Brennstoffzellen-Systemprüfstand“ (I1)

von links: Waldemar Epple (aen – automotive. engineering. network e.V.), Guido Wolf (MdL, Minister für Justiz, Europa und Tourismus Baden-Württemberg), Stefan Helbig (Erster Landesbeamter Kreis Tuttlingen), Prof. Dr. Frank Allmendinger (stellvertretender Wissenschaftlicher Direktor am Innovations- und Forschungscentrum Tuttlingen (IFC) und Initiator der H2 Region Schwarzwald-Baar-Heuberg), Michael Beck (Oberbürgermeister der Stadt Tuttlingen), Julian Eisele (ElringKlinger AG), Daniel Karrais (MdL, Vorsitzender Arbeitskreis Umwelt & Energie im Landtag von Baden-Württemberg), Karl Rombach (MdL, Vorsitzender Verkehrsausschuss im Landtag von Baden-Württemberg), Dr. David Degler (IFC Tuttlingen), Christian Klaiber (Leiter Initiative Zukunftsmobilität und Initiator der H2 Region Schwarzwald-Baar-Heuberg) und Claus Paal (MdL, Mitglied im Ausschuss für Finanzen im Landtag von Baden-Württemberg).

Die Hochschule Furtwangen (HFU) hat den mit Spannung erwarteten Förderbescheid des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg über rund 300.000 Euro erhalten. Mit dem Geld entsteht am Innovations- und Forschungscentrum (IFC) am Hochschulcampus Tuttlingen der HFU ein modularer Brennstoffzellen-Systemprüfstand für die H2-Region Schwarzwald-Baar-Heuberg.

„Mit diesem Projekt erarbeitet sich das IFC in Tuttlingen als zentrale Einrichtung der Hochschule eine herausragende Position als eines der wenigen baden-württembergischen Kompetenzzentren zu Wasserstoff- und Brennstoffzellen-technologien“, freut sich Prof. Dr. Schofer, Rektor der HFU über die Ansiedlung der Zukunftstechnologie in Tuttlingen. Ziel des Projekts, das die Hochschule Furtwangen in Kooperation mit dem renommierten Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) durchführt, ist es, die erforderliche Entwicklungsinfrastruktur bereitzustellen, um gemeinsam mit der Zulieferindustrie in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg und darüber hinaus die Transformation in die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie zu erleichtern. Gleichzeitig stärkt das Projekt den Hochschulstandort Tuttlingen und rückt die Region in den Fokus der weltweit wachsenden Fachwelt.

Dafür, dass die Förderung innerhalb kürzester Zeit möglich wurde, hat sich in den vergangenen Monaten Karl Rombach, Landtagsabgeordneter aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis und Vorsitzender des Verkehrsausschusses im Landtag in Stuttgart, vehement eingesetzt. „Damit unsere Unternehmen auch weiterhin an der Weltspitze mitspielen können, brauchen wir den Zugriff auf Zukunftstechnologien in unserer Heimat“, so Rombach zu seiner Motivation, sich politisch für das Projekt einzusetzen.

Ermöglicht wird das Projekt durch den Einsatz der Initiatoren des Kompetenznetzwerks „H2 Region Schwarzwald-Baar-Heuberg e.V.“, das im Februar auf Initiative von Prof. Dr. Frank Allmendinger, stellvertretender wissenschaftlicher Direktor am Tuttlinger IFC, und Christian Klaiber, Leiter der Initiative Zukunftsmobilität, Trossingen, gegründet wurde. Ziel des Vereins ist es, den Transformationsprozess in den Unternehmen zu begleiten. Alleinstellungsmerkmal des Netzwerks ist es, die Kompetenzen der Betriebe zur Industrialisierung der Peripherie des Brennstoffzellensystems zu nutzen.

Durch das Engagement wurde die Unterstützung der Unternehmen ElringKlinger AG (Dettingen an der Erms) und ETO Magnetics GmbH (Stockach) gewonnen, die entscheidend zum Aufbau des Prüfstandes beitragen. Diese direkte Industriebeteiligung ist essentiell für den Projekterfolg und kann exemplarisch für weitere Kooperationen von Unternehmen und Forschungseinrichtungen in der Region stehen.