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KOSMOS: Neues Projekt zur firmenübergreifenden Vernetzung von Produktions- und Prozessdaten

Nach dem Projektbeginn vor acht Monaten fand am 24. und 25. September 2019 das erste offizielle Konsortialtreffen des Projekts "Kollaborative Smart Contracting Plattform für digitale Wertschöpfungsnetze" (KOSMoS) am Campus Schwenningen statt. Das Projekt wird vom BMBF im Rahmen des Forschungsprogramms „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ in der Fördermaßnahme "Industrie 4.0 - Kollaborationen in dynamischen Wertschöpfungsnetzwerken" (lnKoWe) gefördert und hat eine Laufzeit von Februar 2019 bis Januar 2022.

Übergeordnetes Ziel von KOSMoS ist die Verbindung neuer IT-Technologien, speziell das Thema Blockchain, mit Maschinen, wie sie in der Fabrikhalle stehen. Dies sind zum Beispiel Drehmaschinen, CNC-Fräsmaschinen und Schleifmaschinen. Innerhalb des Konsortialtreffens wurden letzte Einzelheiten der umzusetzenden Anwendungsfälle besprochen sowie bisherige Beschlüsse in einem funktionsfähigen Prototyp des Gesamtsystems vorgeführt. Dargestellt wurde die Funktionsweise innerhalb des Szenarios "Dynamisches Leasing", bei dem sich die Kosten des Kunden je nach ausgeführtem Prozess automatisch anpassen.

Die Fünf ‚Enabler‘, die Hochschule Furtwangen, das Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen (ISW), die Ondics GmbH, die Inovex GmbH, die Datarella GmbH und das Frankfurt School Blockchain Center erarbeiten gemeinsam mit den "Anwendern" (ASYS Automatisierungssysteme GmbH, Schwäbische Werkzeugmaschinen GmbH und die Alfred H. Schütte GmbH & CO. KG) ein blockchaingestütztes Ökosystem zur Umsetzung der jeweiligen Anwendungsfälle.

Ansprechpartner ist Professor Dr. Christoph Reich von der Fakultät Informatik der Hochschule Furtwangen. Weitere Informationen zu diesem Projekt unter www.hs-furtwangen.de/forschung/forschungsprojekte/kosmos/