Etwas mit Medien – einen ganzen Tag lang

Die Fakultät Digitale Medien zeigt, was sie kann.

Morgens um 7:30 im i-Bau. Es herrscht verhaltene Hektik. Studierende, ProfessorInnen und MitarbeiterInnen eilen durch die Gänge. Die letzten Details am Projektstand … Irgendwo hat doch noch ein Kabel gefehlt … Und hängen die Bilder schon? …

Dann beginnt er, der Tag der Medien im Sommersemester 2019. Die Werkschau der Fakultät Digitale Medien bietet Studierenden der Bachelor-Studiengänge Medieninformatik, Medienkonzeption, OnlineMedien und Musikdesign sowie der Master-Studiengänge Medieninformatik, Design interaktiver Medien und MusicDesign die Möglichkeit, ihre Arbeiten aus dem letzten Semester einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren. SchülerInnen und Studieninteressierte können sich an diesem Tag ein Bild davon machen, was sie in diesen Studiengängen erwartet. Und auch Unternehmen nutzen die Gelegenheit gerne für Recruiting-Zwecke oder um gemeinsame Projekte und Arbeiten anzuregen. Dementsprechend sind ein paar Unternehmens-Stände wieder fester Bestandteil des Tags der Medien. Auf der anschließenden MediaNight – in diesem Semester von der Hubert Burda Media Holding gesponsert – werden ab 19:30 Uhr die besten AV-Produktionen präsentiert und die Preise für interaktive Medien und klassische Medien sowie der Masterpreis und der Publikumspreis verliehen. Ein voller Tag, der die ganze Bandbreite der Fakultät Digitale Medien aufzeigt. Etwas mit Medien eben – einen ganzen Tag lang.

Auch in diesem Semester gab es wieder besondere Highlights am Tag der Medien: Prof. Dr. Norbert Schnell und Andreas Brand (Musikhochschule Trossingen) haben im Projektstudium gemeinsam mit ihrem Team spielerische audiovisuelle Installationen für die Bregtalschule entwickelt und umgesetzt. Diese wurden am Tag der Medien an den Rektor, Jürgen Dicke-Bonk übergeben, nachdem die Schüler die fertigen Installationen ausgiebig getestet und für gut befunden hatten.

In der GameZone hatten Besucher zudem die Möglichkeit, den hauseigenen Virtualizer zu testen. Mit Hilfe einer VR-Brille, zwei Sensoren für die Hände und einer interaktiven Plattform, taucht der Spieler vollkommen in das Computerspiel ein. Auf einem Monitor können Zuschauer verfolgen, was der Spieler gerade sieht und tut. Dies war insofern hilfreich, da es doch recht seltsam war, den SpielerInnen zuzusehen ohne zu wissen, wo sie sich gerade im virtuellen Raum befinden. Doch Games sind eher eine Nebenfunktion des Virtualizers. In erster Linie wird er genutzt, um verschiedene Produkte zu testen.

In der AudioZone wurde ein Making-Of Video von Audioaufnahmen gezeigt, die im Rahmen einer Wahlpflichtveranstaltung von Matthias Reusch im Juni im Studio der Fakultät DM aufgenommen wurde. Die aufstrebende Progressive Rock-Formation Green Desert Tree aus Berlin war hierzu eigens nach Furtwangen gekommen. Aktuell mischen die Studierenden die Aufnahmen noch ab. Das Ergebnis wird anschließend in den Handel kommen.

Auf der Bühne im Erdgeschoss stellten sich in diesem Semester neben den 11 Projekten aus dem Projektstudium auch die Hubert Burda Media Holding aus Offenburg, die Media Favoriten aus Konstanz und die Sparks GmbH aus Heidenheim vor.

Während des gesamten Tages hatten Besucher des Tags der Medien die Möglichkeit, für die aus ihrer Sicht beste Arbeit abzustimmen. An der MediaNight wurde der Publikumspreis dann vergeben, gemeinsam mit den Preisen für interaktive und klassische Medien und dem Masterpreis.

Die großen Gewinner der 40. MedianNight in diesem Semester war die „Wolf Gang“. Vanessa Finck, Stephen Bodmer, Adria Gudic, Valentin Otto, Linus Kuenz und Fabian Assmann hatten im Rahmen des Projektstudiums unter Leitung von Prof. Christian Fries und Prof. Dr. Gotthard Pietsch eine neue Konzeptidee für die Kommunikation der Fakultät DM entwickelt und räumten dafür sowohl den Publikumspreis als auch den Preis für klassische Medien ab.

Den Preis für interaktive Medien erhielten Tanina Deinhammer, Leonie Eder, Lesly Kappelmann, Peter Bandle, Andreas Förster, Christina Komesker, Jaqueline Köchel und Antony Britz für die interaktiven Installationen, die sie für die Bregtalschule entwickelt und umgesetzt hatten. Betreut hatten das Projekt Prof. Dr. Norbert Schnell und Andreas Brand von der Musikhochschule Trossingen.

Der Masterpreis ging an das Projekt Paraphy – Parallele physikalische Simulationen auf der GPU mit OpenCL.Unter Leitung von Prof. Dr. Dirk EIsenbiegler hatten Florian Schweitzer, Marvin Otec, Jan Bussmann, Robel Teklezghi und Lukas Wochner sich mit der Paralellisierung von leistungsintensiven physikalischen Berechnungen auf der CPU und der GPU beschäftigt um so einen signifikanten Effizienzgewinn zu erzielen.

Es war ein voller Tag, und ein langer Tag. Ein intensiver Tag - etwas mit Medien eben.

Zuletzt bleibt noch ein großes Dankeschön an alle, die diesen Tag ermöglicht haben. Allen Ausstellern und Gästen, aber vor allem denen, die im Hintergrund schon Tage und Wochen vorher an diesem Event gearbeitet haben: der Technische Dienst und die Fachschaft, das GLF-Team und das Marketing-Team und die vielen studentischen MitarbeiterInnen. Danke!