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Uwe Kenntner: neuer Professor an der Fakultät WING

Ich bin seit dem 1. September 2019 an der HFU in der Fakultät WING und vertrete mit meiner Professur den Schwerpunkt „Produktentstehungsprozess“.  Nach meinem Studium war ich insgesamt sechs Jahre in der Automobilindustrie tätig, unter anderem bei der Audi AG in Ingolstadt in der Lenkungs- und Hydrolüfterentwicklung für den Audi A8 (Motoren W12 und V8-TDI) sowie bei der damaligen DaimlerChrysler AG in Sindelfingen im Bereich „Konzept Baureihe und Vorentwicklung“ der C-Klasse. Im Anschluss daran war ich in Summe siebzehn Jahre bei der Firma VOITH in Heidenheim. Gestartet bin ich als Konstrukteur mit der Entwicklung eines Spurwechselgetriebes für einen spanischen Hochgeschwindigkeitszug, gefolgt von mehreren Jahren in den Funktionen als Projektleiter, Abteilungs- und Bereichsleiter in den Bereichen Neugeschäft und Service mit jeweils weltweiter Verantwortung. Die Leitung von großen Change-Management-Projekten gehörte zum Ende meiner Tätigkeit bei VOITH ebenfalls zu meinen Aufgaben.

Welche Forschungs-/Lehrschwerpunkte möchten Sie in nächster Zeit setzen?
Der Produktentstehungsprozess in seiner Gesamtheit beziehungsweise die integrierte Produktentwicklung ist mir besonders wichtig und steht in meinem Fokus, sowohl in der Lehre als auch in der Forschung. In der Lehre werde ich mich entsprechend auf die Lehrveranstaltungen Produkt-, Innovations- und Produktionsmanagement sowie den Produktentstehungsprozess selbst konzentrieren. In der Forschung möchte ich zum einen notwendige Weiterentwicklung des Produktentstehungsprozesses herausarbeiten als auch praktische Modelle für die Anwendung speziell im Bereich der KMUs definieren.

Und was war Ihr erster Eindruck von der HFU?
Schon bei der Einladung zur Probevorlesung und der Probevorlesung selbst habe ich einen sehr professionellen, engagierten, freundlichen und offenen Eindruck von der Fakultät und der Hochschule erhalten. Ich erinnere mich da an die vorausschauende Terminplanung, die vielen anwesenden Studenten während der Probevorlesung und nicht zuletzt an den Rosinen-Hefe-Zopf während dem Gespräch mit der Personalabteilung. Und dieser Eindruck hat sich auch in den ersten Tagen bestätigt – die Kollegen sind sehr nett, offen, kollegial und hilfsbereit.