Schülerstudium in Rottweil

Trans­mis­si­ons-Elek­tro­nen­mi­kro­skop in Betrieb

Rottweil

Foto: Moni Marcel

Das Stu­di­en­zen­trum der Hoch­schu­le Furt­wan­gen (HFU) im Neckar­tal in Rottweil hat regel­mä­ßig Besuch von Schü­lerinnen und Schülern der örtlichen Gymnasien. Die Zehnt­kläss­ler des Droste-Hülshoff-Gymnasiums Rottweil konnten sogar bei ihrem Besuch im Juli 2019 eine Pre­mie­re erleben: Sie durf­ten das rie­si­ge Trans­mis­si­ons-Elek­tro­nen­mi­kro­skop aus­pro­bie­ren, das das Stu­di­en­zen­trum vom Natur­wis­sen­schaft­li­chen Insti­tut in Reut­lin­gen geschenkt bekom­men hat.

Dr. Wil­fried Niesch war eigens dafür von Reut­lin­gen ange­reist und erklär­te, wie es funk­tio­niert, dass die Elek­tro­nen per Magnet­feld fast bis auf Licht­ge­schwin­dig­keit ange­trie­ben wer­den. Die Schülerinnen und Schü­ler durf­ten das enorm ver­grö­ßer­te Bild einer Gold­plat­te mit ihren Löchern, die man unter einem Licht­mi­kro­skop nicht erklen­nen könnte, bestau­nen. Aber auch Expe­ri­men­tie­ren mit Plas­ma­tech­nik auf Ober­flä­chen, mit­tels der sie das Logo der HFU mit ein­fa­cher Tin­te auf Plat­ten bann­ten, stand auf dem Stundenplan. Oder einen Elek­tro­nen­licht­strahl sicht­bar machen und ihn dann mit einem Detek­tor ana­ly­sie­ren und vie­les mehr. Die regel­mä­ßi­gen Besu­che von Schü­lergruppen sind ein Erfolgs­re­zept, wie Prof. Dr. Vol­ker Bucher, Lei­ter des Stu­di­en­zen­trums, betont.