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„Rheines Wasser“: Sonderschau auf dem Maimarkt in Mannheim und der Südwestmesse in Schwenningen

Im Sommer 2014 durchschwamm Professor Andreas Fath den Rhein – von der Quelle bis zur Mündung. Die Aktion diente der Wissenschaft: Unterwegs sammelte Professor Fath Proben, um die Verschmutzung des Flusses zu dokumentieren, und fand dabei unter anderem Mikroplastik. Sein Engagement gegen unbedachten Umgang mit Plastik führte nun dazu, dass er und sein Team eingeladen wurden, auf dem Maimarkt in Mannheim und der Südwestmesse in Villingen-Schwenningen über das Thema zu informieren.

Im Rahmen der Sonderschau „Rheines Wasser“ konnte das Publikum anhand kleiner Experimente nachvollziehen, wie sich Plastikmüll im Wasser verteilt und auf dem Boden der Gewässer zu Mikroplastik zerrieben wird. Wie klein die Partikel sind, erstaunte viele Besucher, ebenso die Zeitspannen, die notwendig sind, bis unterschiedliche Abfallstücke im Wasser zersetzt werden. Auch das aus Plastikmüll hergestellte Filtermaterial, das in der Arbeitsgruppe von Professor Fath entwickelt wurde, stieß auf großes Interesse.

Den Stand vorbereitet und aufgebaut hatten Studierende der Studiengänge Bio- und Prozesstechnologie sowie Nachhaltige Bioprozesstechnik. Zudem übernahmen sie im Rahmen des Wahlpflichtfachs „Wissenschaftskommunikation“ den Standdienst – eine umfangreiche Aufgabe bei elf Tagen Maimarkt und neun Tagen Südwestmesse. Nun werden die Exponate ins „Haus des Wassers“ im Kinzigtal gebracht. Dort befindet sich eine interaktive Ausstellung zum Thema „Wasser“ im Aufbau.