Start der Ausbildung von Wirtschaftsmediatoren

Hochschule Furtwangen und Deutsche Wirtschaftsmediation kooperieren

Konflikte im Berufsleben sind keine Seltenheit: zwischen Kollegen, zwischen Betrieb und Kunden oder in vielen anderen Bereichen. Bei der Schlichtung können Wirtschaftsmediatoren helfen. Die Hochschule Furtwangen bietet nun erstmals in Zusammenarbeit mit der Kanzlei Deutsche Wirtschaftsmediation eine Weiterbildung zum Wirtschaftsmediator an. In mehreren Blockveranstaltungen werden im Zeitraum September bis Dezember 2019 Methoden außergerichtlicher Streitbeilegung vermittelt.

Ein Infoabend zu dieser Fortbildung findet am Montag, 27. Mai, um 19 Uhr am Campus Schwenningen der Hochschule Furtwangen (HFU) statt. Adresse: Jakob-Kienzle-Straße 17, VS-Schwenningen, Gebäude E, Raum E 0.02, Zugang über den Innenhof.

„Eine derartige Kooperation zwischen Hochschule und einer Kanzlei ist bisher einzigartig“, stimmen Prof. Dr. Gerrit Horstmeier von der HFU und Sathees Sabaratnam, Partner und Geschäftsführer der Deutschen Wirtschaftsmediation überein. Als Dozent für Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht und Konfliktmanagement ist Gerrit Horstmeier Experte für Methoden der außergerichtlichen Streitbeilegung und überzeugt von Wirtschaftsmediation. Die Deutsche Wirtschaftsmediation ist eine Großkanzlei für außergerichtliche Streitbeilegung. Mit über 20 Partnern in 15 Städten gehört sie zu den führenden Kanzleien in Deutschland.

Die Ausbildung richtet sich vorwiegend an berufstätige (Nachwuchs-) Führungskräfte, Projektmanager, Vertriebsmitarbeiter, Ingenieure, Techniker und Angestellte, die ihre Sozialkompetenz, Verhandlungsfähigkeiten und zwischenmenschliche Kommunikation verbessern möchten. Das Intensivstudium erfüllt die Anforderungen für den Titel „zertifizierter Mediator“ gemäß des Mediationsgesetzes.

Um was geht es bei Mediation?
Ziel einer Mediation ist es, einen Konflikt dauerhaft zur Zufriedenheit aller Beteiligten außergerichtlich zu lösen – und ist als Methode meist schneller, flexibler, kostengünstiger, diskreter und erfolgsversprechender als eine gerichtliche Auseinandersetzung. In einem freiwilligen Verfahren unterstützt ein neutraler Vermittler, der Mediator, Konfliktparteien bei der aktiven Lösungsfindung. Der Mediator ist dabei weder entscheidungsbefugt, noch fällt er ein Urteil oder gibt ein Ergebnis vor. Vielmehr bietet er durch den Rahmen der Mediation den Parteien die Möglichkeit, selbst ein Lösungsergebnis zu erreichen.

www.hfu-akademie.de