Techniker kommen schneller zum Studienabschluss

Kooperation zwischen Hochschule Furtwangen und Beruflichen Schulen Oberndorf-Sulz

Vertrag BOS-HFU

Auf dem Foto von links nach rechts: Frank Berger, Abteilungsleiter Gewerbe der Beruflichen Schulen, Christine Schellhorn, Netzwerk SchuleWirtschaft Region Rottweil, Dr. Wolf-Rüdiger Michel, Landrat des Landkreises Rottweil, Prof. Dr. Margaretha Müller, Dekanin der Fakultät Mechanical and Medical Engineering an der HFU, Prof. Dr. Rolf Schofer, Rektor der Hochschule Furtwangen, Christian Gronauer, stellvertretender Leiter der Beruflichen Schulen Oberndorf-Sulz, Prof. Dr. Volker Bucher, Studienzentrum Rottweil der HFU

Wer nach dem Abschluss als Techniker ein Studium absolvieren möchte, kommt dank einer neuen Kooperation schneller zum Ziel. Eine Zusammenarbeit zwischen der Hochschule Furtwangen und den Beruflichen Schulen Oberndorf-Sulz wurde im Studienzentrum Rottweil der Hochschule Furtwangen mit einer Vertragsunterzeichnung offiziell begonnen. Diese Vereinbarung sei wie „ein Maßanzug für unsere Schüler“, sagte Landrat Dr. Wolf-Rüdiger Michel.

Um was geht es? An den Beruflichen Schulen Oberndorf-Sulz, einer Schule des Landkreises Rottweil, wird an der Fachschule Technik die Ausbildung zum „Staatlich geprüften Techniker/-in“ angeboten. Für alle diejenigen, die im Anschluss ein Studium an der Hochschule Furtwangen (HFU) in den Studiengängen „Maschinenbau und Mechatronik“ oder „Elektrotechnik in Anwendungen“ aufnehmen möchten, bringt die neue Kooperation eine Studienzeit-Verkürzung um zwei Semester. Statt nach sieben ist es damit möglich bereits nach fünf Semestern das Abschlusszeugnis zu bekommen.

Wer nach der Ausbildung zu Berufen wie Fachelektroniker, Elektroniker für Geräte und Systeme oder für Energie- und Gebäudetechnik den Techniker „machen“ möchte, erhält an der Schule in Oberndorf entweder in zwei Jahren Vollzeit oder vier Jahren Teilzeit diese Ausbildung. Der Lehrplan für diesen Techniker deckt sich in manchen Teilen mit dem der beiden Studiengänge an der HFU. Damit diese Inhalte nicht zweifach gehört werden müssen, und man schneller zum Abschluss kommt, wurde nun diese Kooperation geschlossen. „Dies ist ein großer Anreiz für unsere Absolventen“, unterstrich Schulleiter Christian Gronauer. „Unser gemeinsames Ziel ist es, Fachkräfte mit einer soliden Berufsausbildung plus Studium in der Region zu halten“, betonte Rektor Prof. Dr. Rolf Schofer.