Informatiklehrkräfte lernen ein Memoryspiel zu programmieren

Wenn Schülerinnen und Schüler ein eigenes Memoryspiel mit Discoeffekten programmieren können, macht Informatik im Schulunterricht richtig Spaß! Bei Informatiklehrkräften besteht großer Bedarf an praxistauglichen Unterrichtsmodulen, die 1:1 im Unterricht eingesetzt werden können. Genau hier setzt die Informatiklehrerfortbildung der Fakultät Informatik der Hochschule Furtwangen an.

Bei der jüngsten Fortbildung am 28. September 2018 lernten 16 Lehrerinnen und Lehrer aus der Region, ein kleines Memoryspiel mit Licht- und Tonmustern selbst zu programmieren. Das Ganze wurde mit dem preisgünstigen Einplatinencomputer Arduino ausgeführt, der sich großer Beliebtheit erfreut. Vier LED-Lichter der Farben Rot, Blau, Gelb und Grün leuchten entsprechend der Programmierung auf und geben für jede Farbe einen kurzen, individuellen Ton von sich. In einem weiteren Schritt wurden Discolichteffekte erstellt und choreografiert. Der Workshop wurde von Professor Dr. Rainer Müller von der Fakultät Informatik geleitet, der Theorie und Praxis kurzweilig vermittelte. Die Teilnehmer waren begeistert, dass sie das Arduino-Set am Ende des Tages mitnehmen durften, um anschließend komplexere Spielmöglichkeiten zu entwickeln und mit den Schülern umzusetzen.

Die Fortbildungsreihe Softwaretechnik wird jährlich von der Fakultät Informatik der Hochschule Furtwangen angeboten. Sie vermittelt aktuelle Entwicklungen der Informatik und stellt Lehrkräften Unterrichtsbausteine für einen spannenden Informatikunterricht zur Verfügung. „ Alles ist für den Unterricht bzw. zur Individualförderung brauchbar!“, so das begeisterte Fazit eines Teilnehmers im Rückblick. Auch die Vernetzung mit der Hochschule und den anderen Informatiklehrkräften kam bei der Fortbildung nicht zu kurz. Für 2019 wird bereits ein weiteres, spannendes Thema vorbereitet.