Nachhaltige Markenführung am Beispiel von Rothaus

Vortrag am Campus Schwenningen

Seit über 227 Jahren ist die Badische Staatsbrauerei Rothaus fest mit dem Schwarzwald verbunden. Heimat, Tradition und Moderne vereinen Brauerei und Region. Über 62 Jahre Tannenzäpfle erzählen ihre ganz eigene Erfolgsgeschichte. Aber auch national nahm die Bedeutung der Marken Rothaus und Tannenzäpfle immer weiter stark zu und entwickelten sich zu Kultmarken.

Im Vortrag wird zunächst auf die Historie eingegangen. Wie entstehen Marken und welche Rolle spielen dabei Glaubwürdigkeit, Heimat und Regionalität? Auch wird verstärkt das Thema „Kult“ beleuchtet und eine Differenzierung zwischen Markenkult und Kultmarke geschaffen sowie in diesem Zuge Inszenierung einer Implementierung gegenübergestellt. Denn nicht jede Marke, um die herum ein Kult inszeniert wird, ist automatisch eine Kultmarke. Wichtig dabei ist die zentrale Bedeutung von Nachhaltigkeit, die über Erfolg oder Misserfolg entscheidet. Nachhaltigkeit zieht sich nämlich nicht nur durch die Markenführung, sondern auch durch sämtliche Unternehmensabläufe. Dies impliziert beständige Investitionen in neue Technik, neue Anlagen und Abläufe, damit so nachhaltig, umweltschonend, energiesparend und gleichzeitig so wirtschaftlich wie möglich gebraut werden kann.

Zur Person
Christian Rasch ist seit 1. Juli 2013 Alleinvorstand der Badischen Staatsbrauerei Rothaus AG. Der gebürtige Lörracher war von 1992 bis 2008 in führenden Positionen bei der Brauerei Radeberger tätig. Dann wechselte er als Vertriebs- und Marketingdirektor zur Stuttgarter Hofbräu. Dort war Rasch seit 2010 Sprecher der Geschäftsleitung und damit an der Spitze des Unternehmens. Die Stuttgarter Hofbräu AG gehört zur Radeberger Gruppe.

  • Datum
  • - Uhr
  • Veranstaltungsort
  • E 0.02
  • Campus Schwenningen