Worum geht es bei FiPS?

Furtwangen Internship Placement Service (FiPS) vermittelt bezahlte Praktika bei Firmen in Baden-Württemberg für Studierende von Universitäten und Colleges in Kanada und den USA. Im Gegenzug erhalten Studierende der HFU gebührenfreie Studienplätze. Diese lägen sonst bei renommierten Universitäten bei 5.000 - 10.000 € pro Semester.

FiPS ist somit eine Alternative zu "Studienplatz gegen Studienplatz", bei der Fragen wie akademische Anerkennung, Akkreditierung und inkompatible Semesterdaten keine Probleme bereiten.

ECKDATEN Praktikum

  • Dauer: 4 – 12 Monate
  • Beginn: Januar, Mai oder September (oder nach Absprache)
  • Die Partnerhochschule wählt gute bis sehr gute Studierende aus, vorwiegend mit nordamerikanischer oder europäischer Staatsbürgerschaft, die mindestens zwei Jahre ihren Studiengang studiert haben.
  • Ausschließlich Studierende von ausgewählten HFU-Partnerhochschulen (siehe unten "Welche Vorteile bieten sich für Hochschulen durch FiPS?") können sich für FiPS bewerben.

Was leistet FiPS?

FiPS vermittelt die Studierenden an Unternehmen und sorgt als Koordinierungsstelle für die Einhaltung der gesetzlich notwendigen Formalitäten wie ZAV-Freistellung, Krankenversicherungsschutz und Einschreibung bei der Hochschule Furtwangen. Zugleich dient FiPS als Ansprechpartner für Firmen, Partnerhochschulen und Praktikanten.

Was sind die Stärken von FiPS?

FiPS hat in den vergangenen 13 Jahren über 100 Studierende wertvolle Praxiserfahrungen in Deutschland sammeln lassen und umgekehrt fast 100 HFU-Studierenden ein Studiensemester in Kanada, Schottland oder den USA ermöglicht.

Seine finanzielle Tragweite wird erst richtig deutlich, wenn man den Gegenwert eines gebührenfreien Studienplatzes kennt, der je nach Partnerhochschule zwischen 5.000 € und 10.000 € pro Semester liegt. Den wenigsten HFU-Studierenden wäre es ohne die FiPS-Kooperation und nicht zuletzt durch die wirtschaftliche Stärke der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg in der Medizin-, Feinwerk-, Mikrosystem- und Produktionstechnik sowie im Bereich Automotive möglich gewesen, ein Auslandssemester zu finanzieren.

Wer sind die Partner von FiPS?

FiPS versteht sich als Vermittler zwischen den am Projekt beteiligten Partnern mit dem Ziel, die Studierendenmobilität zwischen Deutschland und Nordamerika weiter auszubauen. Als Partner sind dabei eingebunden:

  • die Hochschulen
  • deren Studierende
  • die Firmen

Welche Vorteile bieten sich für Studierende durch FiPS?

PRAKTIKANTEN schätzen

  • Die Vergütung (> 670 € mtl.) deckt üblicherweise die Aufenthaltskosten
  • die Möglichkeit, Deutschlands Arbeitswelt kennenzulernen, nicht nur aus Touristen-Perspektive
  • Erwerb von internationaler Kompetenz
  • die Möglichkeit an den Wochenenden quer durch Europa zu reisen

OUTGOINGS schätzen

  • studiengebührenfreie (oder -reduzierte) Studienplätze
  • renommierte Universitäten
  • Möglichkeit, sich für ein Baden-Württemberg-STIPENDIUM zu bewerben
  • breites Vorlesungs- und Sportangebot
  • hervorragende Betreuung und Begleitung an den Partnerhochschulen
  • Möglichkeiten für Master-Studium in Kanada

Welche Vorteile bieten sich für Hochschulen durch FiPS?

PARTNERHOCHSCHULEN schätzen

  • die Besonderheit des Angebots (das es sonst kaum gibt) als Alternative zu einem International Semester,
  • das "Eintauchen" ihrer Studierenden in die deutsche Arbeitswelt
  • sowie den Erwerb von internationaler Kompetenz
  • die Umgehung von Problemen bzgl. akademischer Anerkennung, Akkreditierung, Finanzierung, überlappender Semesterdaten.

Die HOCHSCHULE FURTWAGEN schätzt

  • hochkarätige Partnerschaften, die es andernfalls nicht gäbe,
  • daraus resultierende Attraktivität der HFU für Studienbewerber,
  • Erhöhung des Bekanntheitsgrades, der Attraktivität und des Ansehens der HFU im In- und Ausland,
  • Kooperationen mit von den Studierenden nachgefragten Universitäten und Colleges,
  • Erwerb von internationaler Kompetenz bei Outgoings
  • geringerer Betreuungsaufwand, da Firmen einiges abnehmen
  • Kooperationsmodell trägt positiv zur Study-Abroad-Quote bei.

Welche Hochschulen beteiligen sich an FiPS?

Welche Vorteile bieten sich für Unternehmen durch FiPS?

  • Entlastung bei der Einhaltung gesetzlich vorgeschriebener Formalitäten
  • fachlichen Input durch hohe Ausbildungsqualität der ausländischen Praktikanten
  • kostenlosen Englischkurs für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen
  • interkulturelle Sensibilisierung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen
  • Möglichkeit zur Rekrutierung künftiger Auslandsmitarbeiter und -mitarbeiterinnen über Praktikum
  • HFU-Absolventen mit Auslandserfahrung und entsprechenden Englischkenntnissen
  • intensivere Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Hochschule sowie verbesserten Erfahrungs- und Wissensaustausch.

Haben Sie Interesse, einem nordamerikanischen Praktikanten einen Praktikumsplatz anzubieten? Dann melden Sie sich bitte!

An FiPS beteiligte Unternehmen

Chronologie

Juli 2003 Im DAAD North America Newsletter erscheint eine Anzeige mit dem Text: “UNB is looking for partner universities in Germany…“ Die HFU meldet sich daraufhin.
Mai 2004 Unterzeichnung des Kooperationsvertrags mit der University of New Brunswick in Fredericton.
Okt. 2004 Der erste UNB-Studierende beginnt sein Praktikum in Deutschland.
März 2005 Die erste HFU-Studierende wird an der UNB eingeschrieben.
Okt. 2012 Unterzeichnung des Kooperationsvertrags mit der University of Prince Edward Island.
Dez. 2012 FiPS wird von der Hochschulrektorenkonferenz im Rahmen des Audits "Internationalisierung der Hochschulen" als Erfolgsgeschichte der Hochschule Furtwangen (HFU) ausgewählt und ist seither auf deren Homepage in der Rubrik „Erfolgsgeschichten“ zu finden .
April 2013 Unterzeichnung des Kooperationsvertrags mit dem Rose-Hulman Institute of Technology
Sept. 2013 Die ersten HFU-Studierenden werden an der UPEI und der RHIT eingeschrieben.
Sept. 2013 “FiPS – Furtwangen Internship Placement Service” wird ein Projekt der Baden-Württemberg Stiftung und als solches über drei Jahre mit insgesamt 100.000 € finanziell gefördert. Dies erlaubt den Ausbau der bilaterateralen Kooperation zu einem kleinen transatlantischen Hochschul-Konsortium mit den Mitgliedern University of New Brunswick, Canada; University of Prince Edward Island, Canada; Rose Hulman Institute of Technology, USA, Hochschule für Technik, Stuttgart und HFU.
April 2014 Die erste UPEI- Studierende beginnt ihr Praktikum in Deutschland.
Juni 2014 Der erste RHIT-Studierende beginnt sein Praktikum in Deutschland.
Sept. 2015 FiPS wird in einer Broschüre der Hochschulrektorenkonferenz als eines von 14 Beispielen guter Internationalisierungspraxis aus ganz Deutschland beschrieben.

Kontakt

Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Kukral
Fakultät Mechanical and Medical Engineering
Auslandsbeauftragter Sprechstunde Mi. 8:30 - 11:00 Uhr
07720 307-4319
07720 307-4207
Campus Villingen-Schwenningen, Raum C 2.12
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