Innovativer Einsatz von Pikosekunden-Lasern beim Abrichten und Strukturieren von CBN- und Diamantschleifwerkzeugen

Beim Schleifen entstehen prozessbedingt hohe Temperaturen. Kühlschmierstoffe werden eingesetzt, um den unerwünschten Wärmeeintrag in die Kontaktzone zu reduzieren bzw. die Wärme abzuführen. Diese gelangen geometriebedingt lediglich in geringem Maße in die Schleifzone. Das Erzeugen von besonderen Strukturen auf Schleifscheiben ist eine effektive Methode, um die Temperatur in der Schleifscheiben-Werkstückkontaktzone zu senken.

Die Lasertechnik-Methode wird aufgrund der höheren Genauigkeit, sowie der Möglichkeit komplexere und schmälere Strukturen zu erzeugen, angewandt. Die Verwendung eines Pikosekundenlasers bietet den Vorteil sehr kurzer Prozesszeiten und damit einen optimal zu kontrollierenden Prozesses. Dadurch wird eine selektive Bearbeitung der unterschiedlichen Materialien der Bindung und der Körner ermöglicht. Darüber hinaus wird der hohe Verbrauch an Kühlschmierstoff beim Einsatz des Lasers vermieden, was die Umweltbelastung deutlich reduziert.

  • Förderorganisation: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
    Förderprogramm: Innovative Projekte / Kooperationsprojekte an den Hochschulen BW
  • Partner: Bärhausen, Trumpf