Die Beauftragte für Chancengleichheit achtet auf die Durchführung und Einhaltung des Chancengleichheitsgesetzes und unterstützt die Dienststellenleitung bei dessen Umsetzung.

Das Chancengleichheitsgesetz in der Fassung von 26. Februar 2016 zielt auf die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern, so sollen auch künftige Diskriminierungen wegen
des Geschlechts und des Familienstandes verhindert werden. Insbesondere wird auch die gleiche Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen gefördert.

Mit der Novelle des Chancengleichheitsgesetzes vom 26. Februar 2016 wurden der Beauftragten für Chancengleichheit (BfC) mehr Rechte eingeräumt. Wichtige Weichen werden bereits bei Stellenausschreibungen und Personalauswahlgesprächen gestellt. Aus diesem Grund werden die Gleichstellungsbeauftragten künftig stärker als bisher in den Bewerbungsprozess eingebunden. Sie haben das Recht, an allen Bewerbungsverfahren teilzunehmen. Auch sind sie bei der Ausübung ihrer Tätigkeit als BfC nicht an Weisungen gebunden, sie hat ein Initiativ- und ein unmittelbares Vortragsrecht bei der Dienststellenleitung. Der Arbeitgeber muss sie in einem bestimmten Umfang von ihren anderweitigen dienstlichen Verpflichtungen entlasten. Neu ist auch, dass die BfC jetzt Teile ihrer Aufgaben zur eigenständigen Erledigung an ihre Stellvertreterinnen übertragen können.

Bei folgenden Maßnahmen ist die Beauftragte für Chancengleichheit frühzeitig zu beteiligen

  • bei allen Bewerbungsverfahren
  • bei Gremienbesetzungen
  • bei der Planung und Gestaltung von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen
  • bei der Ablehnung eines Antrags auf familiengerechte Arbeitszeit, Teilzeit und Telearbeit
  • bei der Erstellung des Chancengleichheitsplans und des Zwischenberichts

Darüber hinaus ist die Beauftragte für Chancengleichheit an sonstigen personellen, sozialen oder organisatorischen Maßnahmen frühzeitig zu beteiligen. Dies betrifft insbesondere allgemeine Festlegungen zur Vergabe von Ausbildungsplätzen, Leistungsstufen, die Abfassung von Anforderungsprofilen, Dienstvereinbarungen, zur Arbeitszeitgestaltung und zur Teilzeitarbeit, die Einrichtung und Änderung von Telearbeitsplätzen sowie Organisationsuntersuchungen und strukturellen Veränderungen.
Die Beauftragte für Chancengleichheit kann Sprechstunden durchführen und einmal im Jahr eine Versammlung der weiblichen Beschäftigten einberufen.

Chancengleichheitsplan

Der Chancengleichheitsplan legt fest, mit welchen personellen, organisatorischen, fortbildenden und qualifizierenden Maßnahmen die Frauenanteile auf allen Ebenen sowie allen Positionen mit Vorgesetzten- und Leitungsaufgaben erhöht werden, bis eine paritätische Besetzung erreicht ist.

Zwischenbericht Chancengleichheit an der HFU 2014
Chancengleichheitsplan der HFU 2013 (Daten aus 2011)

Chancengleichheitsgesetz

Chancengleichheitsgesetz Baden-Württemberg, Fassung vom 26. Februar 2016
Chancengleichheitsgesetz

Beauftragte für Chancengleichheit

 Mervete Alijaj
IMZ | Rechenzentrum
Beauftragte für Chancengleichheit der HFU
07461 1502-6342
07461 1502-6201
Campus Tuttlingen, Raum A 2.04
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 Sabine Vetter-Hauser
Sabine Vetter-Hauser
IMZ | Die Bibliotheken
IMZ | stellv. Leitung Bibliothek Schwenningen
Stellvertretende Beauftragte für Chancengleichheit der HFU
07720 307-4228
Campus Villingen-Schwenningen, Raum F 0.07

Sprechzeiten

Wir bieten keine festen Sprechzeiten an. Sie können nach vorheriger Absprache von Montag bis Freitag mit uns zu einem Gespräch zusammen kommen. Einzelgespräche und Beratungen erfolgen immer vertraulich.

E-Mail: bfc-hfu(at)hs-furtwangen.de

 

Informationen zum Thema Chancengleichheit

Beauftragte für Chancengleichheit des Wissenschaftsministeriums

Weitere Informationen:


Kinderbetreuung an der HFU

Die Hochschule Furtwangen bietet an den Standorten Furtwangen und Villingen-Schwenningen eine Kinderbetreuung an.
Informationen hierzu:

Familiengerechte Hochschule - HFU

Seit dem Jahr 2009 ist unsere Einrichtung als familiengerechte Hochschule zertifiziert. Dies stellt eine wesentliche Verbesserung für alle Hochschulmitglieder dar.

Sonstige Themen

Mobbing-Beratungstelefon Region Südbaden/Freiburg
Mobbing in der Arbeitswelt, ein zunehmendes und brisantes Thema im beruflichen Alltag - oft unterschätzt, verdrängt und/oder ignoriert. Arbeit ist für die meisten Menschen Grundlage von Lebensqualität und Zufriedenheit. Mobbing am Arbeitsplatz bewirkt genau das Gegenteil. Schikanen, Ausgrenzungen, Belästigungen, Kränkungen und Intrigen sind keine Nebensächlichkeiten. Sie brauchen Beratung und Bearbeitung. Das Mobbing-Beratungstelefon Region Südbaden/Freiburg informiert und hilft bei Vorbeugung, Abwehr und Klärung von Mobbing am Arbeitsplatz. Der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt der Evangelischen Landeskirche in Baden (KDA) bietet seit 1999 diese Unterstützung. Die Gespräche am Telefon werden anonym geführt.
Das Mobbing-Beratungstelefon 0761 292 800 99 ist am Dienstag und am Donnerstag jeweils von 17.00 bis 19.00 Uhr besetzt.

Stalking - Was ist Stalking?
Der Begriff "Stalking" ist vom englischen Verb "to stalk" abgeleitet, das in der Jägersprache "anpirschen, sich anschleichen" bedeutet. Dahinter verbirgt sich das beabsichtigte und wiederholte Verfolgen und Belästigen eines Menschen, so dass dessen Sicherheit bedroht und er in seiner Lebensgestaltung schwerwiegend beeinträchtigt wird.

Vor rund 20 Jahren etablierte sich der Begriff "Stalking" in den USA, als das exzessive Verfolgen von Prominenten zunehmend bekannt wurde. Als Ende der 80er Jahre die Schauspielerin Rebecca Schaeffer und zwei weitere nicht-prominente Frauen von "ihrem" Stalker ermordet wurden, wandelte sich das Bild von Stalking: Es wurde nicht mehr als kurioses Phänomen betrachtet, sondern als potenziell hochgefährliche Verhaltensweise.
Stalker sind Personen, die einen anderen Menschen verfolgen, belästigen und terrorisieren. Dabei kann sich das Handeln der Stalker auf einen fremden Menschen, eine ihm oberflächlich bekannte Person oder eine/n ehemalige/n Lebensgefährten/Partnerin beziehen.
Mehr Infos und Downloads bietet das Bundesjustizministerium.

Weitere nützliche Links:

Selbsthilfegruppen im Schwarzwald-Baar-Kreis
Caritas Schwarzwald-Baar-Kreis
Diakonie Schwarzwald-Baar-Kreis