Standardisiertes 3D in vitro Tumor-Stroma-Modell für Brustkarzinome in biomimetischen Hydrogelen zur Testung von Tumortherapeutika

Organotypisches 3D-Zellkultur-Modell zur Untersuchung von Tumor-Stroma-Interaktionen. (c) Fotografie Bernd Müller

Ziel des Projektes ist die Etablierung eines standardisierten 3D in vitro Tumor-Stroma-Modells für Brustkarzinome mit Anwendungen in der medizinisch-pharmazeutischen Forschung.

Basis des in vitro Modells sind inerte 3D-Life Hydrogele. Durch den Einbau von Komponenten der Extrazellulärmatrix (EZM), rezeptorspezifischen Peptiden, Endothelzellen und Fibroblasten in die 3D-Life Hydrogele sowie durch die Änderung der mechanischen Hydrogel-Eigenschaften wird ein kontrollierbares Tumor-Stroma-Interaktionsmodell entwickelt, in dem die Wirkung von Tumortherapeutika unter realitätsnahen Bedingungen getestet werden können. Im Gegensatz zu bekannten 3D-Zellkulturmodellen sind in dem neuen Modellansatz alle Einflussparameter des Stromas kontrolliert variierbar.
Im Rahmen des Forschungsprojekts werden zudem Verfahren zur mikroskopischen und molekularen Analyse der Zellcluster und der neu gebildeten EZM etabliert.

Projektpartner

Hochschule Furtwangen
Hochschule Albstadt-Sigmaringen
Cellendes GmbH, Reutlingen
PolyQuant GmbH, Bad Abbach
NMI an der Universität Tübingen, Reutlingen

Laufzeit: 2013 – 2016, 36 Monate

Das Projekt wird im Rahmen des BMBF-Programms „Forschung an Fachhochschulen“ in der Förderlinie „FHprofUnt“ gefördert.

Kontakt

Prof. Dr. rer. nat. habil. Margareta Müller
Fakultät Mechanical and Medical Engineering
Dekanin
07720 307-4231
07720 307-4725
Campus Schwenningen, Raum C 2.10
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