Best-Practice-Beispiele für die interdisziplinäre Kooperation zwischen Technikwissenschaften und Pflege in Forschung und Lehre

Obwohl die Forschung zu technischen Assistenzsystemen für ein selbstständiges Leben im Alter unter dem Stichwort „Ambient Assisted Living“ in den vergangenen Jahren eine rasante Entwicklung genommen hat, ist heute vielfach noch eine erhebliche Kluft zwischen technischen und nicht-technischen Perspektiven prägend, in der Forschung wie in der Praxis. Auch im Bereich des Transfers neuer technischer Lösungen in eine breite Anwendung besteht noch erheblicher Nachholbedarf.

Wie müssen technische Assistenzsysteme gestaltet sein, damit sie für Ältere bzw. für Pflegende attraktiv sind und im Alltag eingesetzt werden können? Der Schlüssel liegt u.a. in einer effizienteren Kooperation „zwischen den Welten“ der Technik und der Pflege und in einer konsequenten Einbindung von Anwendern in sog. partizipative Entwicklungsprozesse. Die beiden Professoren untersuchen auf europäischer Ebene Erfolgsfaktoren, Hemmnisse und wegweisende Praxisbeispiele, um daraus Handlungsempfehlungen für Akteure in Wissenschaft (z.B. im Bereich der Informationstechnik, Pflegemanagement, etc.) und Praxis (z.B. Kommunen, Beratungsstellen, Technologieanbieter) zu erarbeiten.

Projektpartner an der Hochschule Furtwangen

Prof. Dr. Christophe Kunze
Peter König, Vertretungsprofessur Pflege- und Rehabilitationsmanagement

Laufzeit: 12 Monate, 2012 - 2013

 

Kontakt

Prof. Dr. Ing. Christophe Kunze
Fakultät Gesundheit, Sicherheit, Gesellschaft
Professor für assistive Gesundheitstechnologien
Vorstand - Intstitut Mensch, Technik und Teilhabe
07723 920-2583
Campus Furtwangen, Raum O 0.04
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Das Projekt wird durch die Robert Bosch Stiftung im Rahmen der Initiative Blickwechsel: „Junge Forscher gestalten neues Alter“ gefördert.