Barrierefreies Furtwangen Studienprojekt

In Rahmen des Projekts BarrFuS wird ein Konzept entwickelt und umgesetzt, mit dem die Aktivität und Teilhabe Älterer durch Abbau von Barrieren verbessert werden soll.

Im Zentrum der Untersuchungen steht zunächst die Erfassung von räumlichen Barrieren in Furtwangen wie beschwerliche Einkaufswege, mangelnde Beleuchtung und Ausschilderung, nicht ausreichende Verweilplätze, fehlende Aufzüge und Stolperfallen. Für die Analyse und Erfassung der Barrieren sollen alle Bürgerinnen und Bürger sowie die Stadt Furtwangen aktiv in das Projekt einbezogen werden (empowermentorientierter Ansatz). Damit werden nicht nur schon Jüngere für die Thematik sensibilisiert und zur Teilnahme an den späteren Umsetzungsschritten motiviert, sondern auch den älteren und betroffenen Bürgerinnen und Bürger Mitsprachemöglichkeiten eingeräumt.

Das Konzept zur Barrierefreiheit wird neben der Ist-Analyse zugleich einen konkreten Handlungsleitfaden zur Reduktion von Barrieren beinhalten. Die einzelnen Handlungsschritte und Maßnahmen werden zudem nach Realisierungschancen priorisiert.

Da die systematische Analyse der Barrieresituation im öffentlichen Raum auf Basis speziell entwickelter Assessmentinstrumente erfolgt, lassen sich die Maßnahmen des Handlungsleitfadens auf andere Gemeinden übertragen.

Projektpartner

Hochschule Furtwangen
Stadt Furtwangen
Sozialhelden e.V.

Laufzeit: 05/2015 – 09/2016

Das Projekt wird durch die Robert Bosch Stiftung im Rahmen des Ideenwettbewerbs für eine bessere Mobilität im Alter „Kleine Schritte – große Wirkung“ gefördert.

Kontakt

Prof. Dr. Peter König
Fakultät Gesundheit, Sicherheit, Gesellschaft
Studiendekan Physiotherapie
Stellv. Vorstand Institut Mensch, Technik und Teilhabe
07723 920 2955
Campus Furtwangen, Raum O 0.05
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