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Es gibt Filme mit Action, Filme mit Drama, Filme mit Tiefgang. Wir zeigen Filme mit Zukunft!

Unsere Welt wird immer komplexer. Nachhaltige Entwicklung – die Frage nach der Zukunftsfähigkeit unseres Planeten – ist daher keine einfach Aufgabe. Das Guckloch-Kino Furtwangen und das Referat für Nachhaltige Entwicklung der Hochschule Furtwangen präsentieren die Reihe „Weitwinkel – Filme mit Zukunft“. Regelmäßig werden Filme gezeigt, die zentrale Entwicklungen und Herausforderungen unserer Zeit auf faszinierende, nachdenkliche und/oder unterhaltsame Weise beleuchten. Sie richten sich an Alle, die einen Blick über den Tellerrand wagen. 

Kosten: Der Eintritt ist frei!

Ort: Guckloch-Kino Furtwangen, Grieshaberstraße 19a, 78120 Furtwangen (gegenüber vom Edeka, neben der VHS).

DI 13. DEZEMBER '16 // 20 Uhr // The true cost

USA 2015, 92 min.

Ein Pullover oder eine Hose für weniger als 10 Euro, ein Hemd für 5 – oft geht man in Kleidungsgeschäfte und ist begeistert, wie billig die neueste Mode bei uns zu haben ist. Doch wie kann es sein, dass Kleidung bei uns so wenig kostet? THE TRUE COST – Der Preis der Mode macht sich auf die Suche und verfolgt eindrucksvoll den Weg, den die Kleidung macht, bevor sie zu uns ins Geschäft kommt.

„Der Film ist eine umfassende, herzzerreißende und vernichtende Bestandsaufnahme der Bekleidungsindustrie.“ – CNN

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Bitte beachten: die Veranstaltung findet in Kooperation mit den lokalen Einzelhändlern statt, die nach dem Film Möglichkeiten von lokalem, fairen, nachhaltigem Kleiderkauf präsentieren.

Bisher im Programm

DI 08. NOVEMBER '16 // 20 Uhr // TOMORROW

Frankreich 2016, 118 min.

Was, wenn es die Formel gäbe, die Welt zu retten? Was, wenn jeder von uns dazu beitragen könnte? die Schauspielerin Mélanie Laurent (Inglourious Basterds, Beginners) und der französische Aktivist Cyril Dion machen sich auf den Weg. Sie sprechen mit Experten und besuchen weltweit Projekte und Initiativen, die alternative ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen verfolgen. Was sie finden, sind Antworten auf die dringendsten Fragen unserer Zeit. Und die Gewissheit, dass es eine andere Geschichte für unsere Zukunft geben kann.

„Dieser Film sollte Teil der Ausbildung aller politischen Verantwortlichen weltweit sein!”
David Nabarro - UN Beauftragter für Klimapolitik und nachhaltige Entwicklung

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DI 27. SEPTEMBER '16 // 20 Uhr // Agrocalypse

Deutschland 2016, 60 min.

Bis zu 12 kg Soja oder Getreide muss man verfüttern, um daraus 1 kg Fleisch zu gewinnen. Und um den weltweit steigenden Fleischkonsum zu decken, wird dementsprechend immer mehr Futtermittel, meist Gensoja, angebaut. Aber was für Konsequenzen hat dieser rasant wachsende Agrarsektor und der enorme Fleischkonsum der westlichen Welt? Der Film zeichnet am Beispiel der Brasilianischen Ureinwohner ein vielschichtiges und präzises Bild über den rasant wachsenden Sojaanbau und über die Auswirkungen die unser Konsumverhalten auf Natur und Umwelt haben. Gleichzeitig er, wie es auch anders gehen könnte und bietet aufschlussreiche Lösungsansätze.

Inklusive Filmgespräch mit dem Freiburger Regisseur Marco Keller

"Die starken, ruhigen Bilder sind unterlegt mit dem Soundtrack der Freiburger Musiker Superdirt², der Schönheit und Kraft, Unheil und Melancholie des Gezeigten stimmungsvoll verstärkt." - Der Sonntag

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SA 17. SEPTEMBER '16 // 20 Uhr // Power to change

Deutschland 2015, 90 min.

Regisseur Carl-A. Fechner nimmt seine Zuschauer mit auf eine Reise durch ein Land, in dem Hunderttausende für die Energierevolution kämpfen. Voll Leidenschaft und Hoffnung, Rückschläge einsteckend und Erfolge feiernd. Doch POWER TO CHANGE blickt weiter: denn meist ist es auch der Kampf um fossile Energien, der Abhängigkeiten schafft und zu leidvollen, kriegerischen Auseinandersetzungen führt: Am Beispiel der Ukraine macht der Film erfahrbar, warum Menschen sich mit allem, was ihnen geblieben ist, für ein demokratisches Energiesystem einsetzen.

"...spannender, berührender, bild- und musikgewaltiger Kinofilm und gleichzeitig eine aufwändig und faktensicher recherchierte Dokumentation die den Zusammenhang zwischen der Energiewende und der Lösung des Flüchtlingsproblems zeigt." – Akzent Magazin 3/2016

Kooperationsveranstaltung mit dem Energiewende e.V. im Rahmen der Energiewende-Tage Baden-Württemberg.

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DI 07. JUNI '16 // 20 Uhr // Wer rettet wen?

Deutschland 2015, 104 min.

Nach WATER MAKES MONEY und BAHN UNTER DEM HAMMER wirft auch der neue Film von Leslie Franke und Herdolor Lorenz einen Blick von unten auf die Probleme, die uns alle angehen. Experten und Betroffene in Griechenland, Spanien, Irland, USA, Deutschland und Island sprechen über Krisen, Gründe und mögliche Alternativen. Ein Thema, das vielen in bisherigen Diskussionen unverständlich geblieben ist, wird endlich in seiner ganzen Tragweite greifbar. WER RETTET WEN? ist ein Film, den wir gerade jetzt brauchen.

"Wer hier nicht aus seinem neoliberalen Schlummer erwacht, ist endgültig verloren. Der Film dürfte in der Lage sein, noch den saturiertesten Mitteleuropäer wenigstens momenthaft vom Sofa auf die Barrikaden zu treiben." - Tip Berlin

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DI 03. MAI '16 // 20 Uhr // Zwischen Himmel und Eis

Frankreich 2015, 89 min.

Mit atemberaubenden Landschaftsaufnahmen und spektakulärem Archivmaterial erzählt Oscar®-Preisträger Luc Jacquet (DIE REISE DER PINGUINE) die abenteuerliche Geschichte des Polarforschers Claude Lorius, der sein Leben dem Eis gewidmet hat. Dabei offenbart er einen Planeten von unermesslicher Schönheit, aber auch großer Zerbrechlichkeit. Der eindrucksvolle Dokumentarfilm ist gleichermaßen bildgewaltiges Naturerlebnis, spannendes Antarktisabenteuer und bewegendes Plädoyer für den Klimaschutz. Erzählt von Max Moor.

„Ein kraftvolles Testament, das Wirkung zeigen sollte.“ - The Guardian

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DI 02. FEBRUAR '16 // 20 Uhr // Thule Thuvalu

Schweiz 2014, 96 min.

Thule liegt im obersten Norden Grönlands, Tuvalu ist ein kleiner Inselstaat im pazifischen Ozean. Trotz riesiger Entfernung und Gegensätzlichkeit, sind die beiden Orte durch ein gemeinsames Schicksal eng miteinander verbunden: Während in Thule das Eis immer mehr zurückgeht und zu Meerwasser wird, steigt in Tuvalu der Meeresspiegel immer mehr an. Der Film handelt von den Menschen in Thule und Tuvalu, deren Leben sich für immer verändert.

„Wenn sich das Klima weiter verändert, werden auch wir andere sein. Das erzählt THULETUVALU leise in magischen Bilder mit beeindruckenden Menschen. Nur wenn wir sie retten, retten wir uns auch selbst.“ – TitelThesenTemperamente, 3.8.2015

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DI 01. DEZEMBER '15 // 20 Uhr // 10 Milliarden

Deutschland 2015, 106 min.

Bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden Menschen anwachsen. Doch wo soll die Nahrung für alle herkommen? Kann man Fleisch künstlich herstellen? Sind Insekten die neue Proteinquelle? Oder baut jeder bald seine eigene Nahrung an?

Regisseur, Bestseller-Autor und Food-Fighter Valentin Thurn sucht weltweit nach Lösungen. Auf der Suche nach einer Antwort auf die Frage, wie wir verhindern können, dass die Menschheit durch die hemmungslose Ausbeutung knapper Ressourcen die Grundlage für ihre Ernährung zerstört, erkundet er die wichtigsten Grundlagen der Lebensmittelproduktion. Er spricht mit Machern aus den gegnerischen Lagern der industriellen und der bäuerlichen Landwirtschaft, trifft Biobauern und Nahrungsmittelspekulanten, besucht Laborgärten und Fleischfabriken.

„Der Film macht Lust und Hoffnung. Lust auf eigenes Ausprobieren und Gärtnern. Und Hoffnung, dass es Alternativen gibt, um gesunde Lebensmittel für alle zu produzieren. Ein absolut sehenswerter Film nicht nur für Agrarprofis.“ – WWF

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DI 03. NOVEMBER '15 // 20 Uhr // The Human Scale

Dänemark 2013, 83 min.

Seit über 40 Jahren steht für den Architekten und Städteplaner Jan Gehl das Leben der Menschen in Großstädten im Mittelpunkt seiner visionären und revolutionären Arbeit.

Jan Gehl und seine Kollegen haben es sich zur Aufgabe gemacht, neues Leben in die Innenstädte zu bringen, sie wieder lebenswert zu machen. Ihre Städteplanung zielt auf die Optimierung der Beziehung zwischen gebauter Umwelt und der Lebensqualität ihrer Bewohner. Sie wollen die Großstädte von der Überflutung durch Autos bewahren, Platz für Fußgänger und Fahrradfahrer schaffen, öffentliche Plätze „zurückerobern”.

THE HUMAN SCALE präsentiert die einzigartigen Möglichkeiten der Städtebauer und Architekten, Visionen von menschlichem und nachhaltigem Stadtleben aufzuzeigen. Regisseur Andreas M. Dalsgaard hat mit THE HUMAN SCALE ein ästhetisches Experiment geschaffen, einen wichtigen und inspirierenden Film – für alle Seiten: Verantwortliche in der Städteplanung, Architekten, aber auch für ein breites Kinopublikum.

„Ein ermutigender Film über den Versuch, unsere gesellschaftlichen Herausforderungen positiv zu nutzen“ – KINO.DE

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DI 06. OKTOBER '15 // 20 Uhr // Speed

Deutschland 2012, 101 min.

Wir sparen ständig Zeit. Trotzdem haben wir am Ende immer weniger davon. Warum eigentlich? Im Takt der elektronischen Kommunikationsmittel hetzen wir von einem Termin zum anderen. Doch für die wirklich wichtigen Dinge, wie Freunde, Familie scheint die Zeit nicht mehr zu reichen. Wer oder was treibt diese Beschleunigung eigentlich an? Ist sie ein gesellschaftliches Phänomen oder liegt alles nur am mangelhaften Zeitmanagement des Einzelnen.

SPEED – Auf der Suche nach der verlorenen Zeit gibt Denkanstöße zum Thema Entschleunigung, die nachhalten. Mit einem sympathischen Sinn für Humor schafft es Florian Opitz (DER GROSSE AUSVERKAUF u.a.) das komplexe Thema zugänglich, unterhaltsam und visuell stark zu erzählen. Sein Dokumentarfilm nimmt die Zuschauer mit auf eine abenteuerliche Reise, die von einem ganz persönlichen Zeitproblem zu der hochaktuellen Frage führt: Wie wollen wir eigentlich leben?

„Florian Opitz sucht und findet Wege heraus aus dem immer schneller werdenden Hamsterrad. Da unsere Minuten jetzt um sind, ein schneller Tipp zum Schluss: Schauen Sie sich den ganzen Film an – das sind gut investierte 1 1/2 Stunden.“ – Claudio Armbruster, ZDF HEUTE JOURNAL

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DI 07. JULI '15 // 19 Uhr // Watermark

Deutschland 2013, 93 min.

Ohne Wasser gibt es kein Leben, keine Zivilisation, keine wirtschaftliche Entwicklung. Wasser wird gestaut, um Energie zu gewinnen, es wird umgeleitet, um Wüste in Farmland zu verwandeln und Städte bewohnbar zu machen – meist mit verheerenden Konsequenzen. Der Dokumentarfilm WATERMARK der mehrfach ausgezeichneten Regisseurin Jennifer Baichwal und dem international bekannten Fotografen Edward Burtynsky lädt auf eine beeindruckende Reise zu verschiedenen Orten auf der Welt ein, die der menschliche Eingriff in den Wasserkreislauf tiefgreifend verändert hat. Der Film zeigt den Zuschauern in faszinierenden Bildern die universelle Bedeutung von Wasser für den Menschen und welchen Stellenwert diese wichtige Ressource für die Zukunft hat.

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DI 02. JUNI '15 // 20 UHR // Frohes Schaffen

Deutschland 2012, 98 min., FSK o.A.

Konstantin Faigles essayistisch-satirische Doku-Fiktion zeigt: Der moderne aufgeklärte Mensch ist nicht frei von Irrglauben und geistigem Zwang. Er hat längst einen anderen Gott erwählt: Die Arbeit.

Arbeit ist eine Sucht, ein Fetisch, ein Mantra, das uns tagtäglich umgibt. Sie ist zugleich Sicherheit, Selbstbestätigung und Existenzberechtigung. In Zeiten von Wirtschaftskrise und rasantem Arbeitsplatzabbau hinterfragt FROHES SCHAFFEN diesen „heiligen“ Lebenssinn der Arbeit. Eine wunderbar ketzerische, filmische Reflektion – unterhaltsam, humorvoll und zugleich tiefgründig.

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DI 05. Mai '15 // 20 UHR // Master of the Universe

Deutschland 2013, 90 min., FSK 0

Zum ersten Mal packt ein echter Insider des internationalen Finanzgewerbes aus, einer der ehemals führenden Investmentbanker Deutschlands. Rainer Voss, der in seiner aktiven Zeit locker mit Millionen hantierte, erzählt aus eigener Anschauung, wie es in der glitzernden Finanzwelt wirklich zugeht, von all ihren Abgründen, Skrupellosigkeiten und quasi-religiösen Gesetzmäßigkeiten. Hat sich seit der globalen Finanzkrise etwas geändert? Voss' Ausblick gibt Grund zur Beunruhigung…

„Ein faszinierender, geradezu gruseliger Einblick in die Banker- und Broker-Branche" - Marco Schmidt, FAZ

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Di 03. Februar '15 // 20 Uhr // Population Boom

Österreich 2013, 93 min., FSK o.A.

Ein bekanntes Horrorszenario: 7 Milliarden Menschen auf der Erde. Schwindende Ressourcen, giftige Müllberge, Hunger und Klimawandel – eine Folge der Überbevölkerung? Wer behauptet eigentlich, dass die Welt übervölkert ist? Und wer von uns ist zuviel?

Nach dem großen Kinoerfolg von „Plastic Planet” bereist der neugierige Dokumentarist Werner Boote unseren Planeten und untersucht für POPULATION BOOM ein jahrzehntelang festgefahrenes Weltbild. Für ihn stellt sich eine völlig andere Frage: Wer oder was treibt dieses Katastrophenszenario an?

"Population Boom wird zu einem Plädoyer für mehr Menschlichkeit in der Welt. Werner Boote ist hier jedenfalls ein starker Dokumentarfilm gelungen." - 3Sat

"Boote ist neugierig geblieben und stellt auch in seinem neuen Film Population Boom Fragen mit entwaffnender Direktheit" - Skip Kinomagazin

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Di 02. Dezember '14 // 20 Uhr // The Island President (OmU)

USA 2012, 101 min., FSK o.A., auf Englisch mit deutschen Untertiteln

Jon Shenk’s The Island President ist die Geschichte von Mohamed Nasheed, Präsident der Malediven, der vor dem wohl größten Problem für einen Regierungspräsidenten steht - dem buchstäblichen Untergang seines Landes und all seiner Bewohner. Nach der Einführung der Demokratie nach über 30 Jahren despotischer Herrschaft steht Nasheed nun vor einer noch größeren Herausforderung: Als eines der tiefliegendsten Länder Welt, würde ein Anstieg der Meeresspiegels von nur 1 Meter reichen um die 1200 Inseln der Malediven unbewohnbar zu machen. 

The Island President begleitet Nasheed in seinem ersten Amtsjahr und findet seinen Höhepunkt im Besuch des Kopenhagener Klimagipfels 2009, bei dem der Film einen seltenen Einblick in den politischen Kuhhandel gibt, der bei einer solchen top-level Veranstaltunge betrieben wird. 

"Kraftvoll, fesselnd und regt zum Nachdenken an. THE ISLAND PRESIDENT ist abwechselnd ermutigend und verunsichernd“ - LA Times

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Di 04. November '14 // 20 Uhr // steps (OmU)

Schweiz 2013, 50 min, FSK 0, Schweitzerdeutsch mit Untertiteln

Das Ride Greener Dokumentarfilmprojekt ist der erste klimafreundliche Snowboard- und Skifilm der anderen Art: Er taucht in die Welt von verschiedenen Menschen ein, die durch ihre tiefen Beziehungen zu den Bergen miteinander verbunden sind. Sie alle fühlen sich vom voranschreitenden Klimawandel bedroht und sind deshalb auf der Suche nach einem alternativen Weg. Sie wollen ihrer Leidenschaft im Einklang mit der Natur nachgehen und auf ökologisch nachhaltige Weise die Bergwelt erleben. Anstatt dem Schnee weltweit hinterher zu fliegen erkunden sie die Alpen vor ihrer Haustüre, reisen mit dem öffentlichen Verkehr und besteigen die höchsten und eindrucksvollsten Gipfel mit ihrer eigenen Manpower, bevor sie spektakuläre Abfahrten und Sprünge in Angriff nehmen. Ihre Gedanken zu den Auswirkungen des Klimawandels, der Faszination und Freiheit beim Snowboarden und Skifahren und ihre Denkanstösse lassen die Zuschauer das eigene Handeln rund um den Wintersport und das tägliche Leben hinterfragen.

„Sten Smola ist gelungen, was er sich vorgenommen hat: Er wollte einen professionellen Film produzieren, CO2-neutral und trotzdem spektakulär“ - Tagesanzeiger

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Di 06. Mai '14 // 20 Uhr // Chasing Ice (OmU)

USA 2012, 75 min., FSK 0

Aus dem Pressekit des Films: "Der anerkannte Naturfotograf und Wissenschaftler James Balog stand dem Klimawandel lange Zeit skeptisch gegenüber und spöttelte über die akademische Naturforschung. Doch während seiner Langzeitstudie EIS (Extreme Ice Survey) fand er unwiderlegbare Beweise für die Klimaveränderungen unseres Planeten. Für seinen Film CHASING ICE arbeitete Balog mit speziell entwickelten Zeitrafferkameras. Mit diesen technisch revolutionären Kameras zeichnete er über mehrere Jahre die Veränderung der Gletscher auf. Es entstanden atemberaubende Bilder von den Folgen der Erderwärmung unseres fragilen Planeten. Balogs beeindruckende Zeitrafferaufnahmen von ästhetischer Schönheit verwandeln Jahre in Sekunden. Er zeigt, wie Berge aus Eis, die bereits seit Jahrhunderten existieren, in rasender Geschwindigkeit verschwinden.

Balog und seine Mannschaft von jungen Abenteurern bereisten die lebensfeindlichen Gebiete der Arktis. Der Fotograf riskierte nicht nur seine Karriere, sondern auch sein Leben, um diese dramatischen Veränderungen zu dokumentieren. Während die Diskussion über seine Ergebnisse die Wissenschaftler in den USA und in anderen Ländernspaltet und die Intensität von Naturkatastrophen zunimmt, zeigt CHASING ICE einen engagierten Experten, der versucht, uns trotz aller drastischer Veränderungen ein wenig Hoffnung für unseren Planeten zu schenken."

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Di 03. Juni '14 // 20 Uhr // Die Reise zum sichersten Ort der Erde

Schweiz 2013, 111 min., FSK 12

«Wenn man ein Haus baut, darf man die Toilette nicht vergessen.» (Ju Wang, Direktor des hochradioaktiven Endlagerprogramms der Volksrepublik China)

Aus der Webseite des Films: "In den letzten 60 Jahren haben sich rund um die Welt mehr als 350’000 Tonnen hochradioaktive Atomabfälle angesammelt, die für Tausende von Jahren an einem sicheren Ort, sprich: für Mensch und Umwelt unschädlich, endgelagert werden müssen. Doch ein Endlager existiert bis heute nicht, und die Produktion von atomarem Restmüll wird ungebrochen fortgesetzt. Der in der Schweiz lebende Nuklearphysiker und international renommierte Endlagerexperte Charles McCombie und einige seiner wichtigsten Weggefährten geben dem Regisseur Edgar Hagen Einblick in ihr hartnäckiges Ringen, den dereinst sichersten Ort der Erde zu finden, um das fatale Dilemma zu beheben."

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Di 01. Juli '14 // 20 Uhr // Alphabet

Österreich 2013, 109 min., o.A.

Aus der Webseite des Films: "Unser Wirtschafts- und Gesellschaftssystem wird durch krisenhafte Entwicklungen zunehmend in Frage gestellt und eine Antwort ist nicht in Sicht. Die politischen und wirtschaftlich Mächtigen wurden zum Großteil an den besten Schulen und Universitäten ausgebildet. Ihre Ratlosigkeit ist deutlich zu spüren und an die Stelle einer langfristigen Perspektive ist kurzatmiger Aktionismus getreten. [...] Erwin Wagenhofer begreift das Thema „Bildung“ sehr viel umfassender und radikaler, als dies üblicherweise geschieht. Fast alle Bildungsdiskussionen sind darauf verkürzt, in einem von Konkurrenzdenken geprägten Umfeld jene Schulform zu propagieren, in der die Schüler die beste Performance erbringen. Wagenhofer hingegen begibt sich auf die Suche nach den Denkstrukturen, die dahinter stecken. Was wir lernen, prägt unseren Wissensvorrat, aber wie wir lernen, prägt unser Denken."

"Nach WE FEED THE WORLD und LETS MAKE MONEY ist ALPHABET der abschließende Teil einer Trilogie, der die Themen der beiden vorherigen Filme nochmals aufgreift und wie in einem Brennglas bündelt."

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