Ein Barcamp ist eine Tagung, deren Inhalte und Ablauf von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu Beginn der Tagung selbst entwickelt und im weiteren Verlauf gestaltet werden.

Über die Energiewende diskutieren ohne langatmige Vorträge: Das war das Ziel des „Energiewende-Barcamps“, das am 20. Oktober 2015 am Campus Schwenningen stattgefunden hat.
Zu Beginn gab es kurze, informative Impulsvorträge von Joachim Sautter, Umweltministerium Baden-Württemberg, Dr. Michaela Hölz, Referentin für Nachhaltige Entwicklung an der Hochschule Furtwangen, Markus Bur am Orde, Energieberater der Energieagentur Schwarzwald-Baar und Björn-Lars Kuhn, Energieblogger und Publizist. Es folgten Kompakt-Workshops, sogenannte Sessions, die in mehreren Einheiten von den Teilnehmenden selbst geleitet wurden.

Die Ergebnisse werden dem Umweltministerium zur Verfügung gestellt sowie auf der Website 50-80-90.de veröffentlicht. Hintergrund dieser Zahlen: Die Landesregierung hat einen Plan ausgearbeitet, um Klimaschutz und Energieversorgung in Baden-Württemberg bis zum Jahr 2050 grundlegend zu verändern. Die Eckdaten sind 50% geringerer Verbrauch als im Jahr 2010, 80% erneuerbare Energien, 90% weniger Treibhausgase.

Eine Zusammenfassung des Barcamps in Schwenningen finden Sie hier.