Im Projekt „Wälderleben“ lernen SchülerInnen mithilfe von sozialwissenschaftlichen Methoden ihre unmittelbare Lebenswelt zu erforschen. Im Mittelpunkt besteht dabei das
zum Thema Konsum. Sie bewerten die gewonnenen Erkenntnisse vor dem Hintergrund der Idee Nachhaltiger Entwicklung.

Insgesamt werden 20 SchülerInnen der Oberstufe der Robert-Gerwig-Schule und des Otto-Hahn-Gymnasiums in Furtwangen zu „Challenge Scouts“ ausgebildet. Sie lernen dabei nicht nur was hinter den Begriffen „Konsum“ und „Nachhaltige Entwicklung“ steht, sondern werden als ForscherInnen aktiv. Dazu vermitteln ihnen Wissenschaftlerinnen und Beschäftigte der Hochschule Furtwangen entsprechende Methoden der Sozialforschung, die sie dann in praktischer Forschungsarbeit umsetzen. Sei es bei der Befragung von BürgerInnen, der Literaturrecherche in der Hochschulbibliothek oder bei Interviews mit ExpertInnen. Die Schülerinnen und Schüler nehmen dabei ihr unmittelbares Umfeld „unter die Lupe“. Das kann die eigene Familie, der Freundeskreis oder ein lokales Unternehmen sein. Sie erheben selbstständig Daten zu ihren Fragestellungen und bereiten diese mit Hilfe der WissenschaftlerInnen und studentischer Mentorinnen und Mentoren auf.

Die Forschungsergebnisse werden am Ende in einen Handlungsleitfaden übergehen und öffentlich – sowohl in der Schule als auch der Stadt – präsentiert. Außerdem wird das Projekt über regionale Zeitungen und die Hochschulmedien publik gemacht.