Auf dieser Seiten finden Sie einen Überblick über Projekte, die uns den Weg zur EMAS-Zertifizierung, die im April 2016 stattfinden wird, ebnen. Ziel dieser EMAS-Projekte ist es, den hochschuleigenen ökologischen Betriebsablauf kontinuierlich zu verbessern.

Umweltgerecht Lehren, Lernen und Arbeiten

Die Hochschule Furtwangen hat sich zum Ziel gesetzt, ihre Verbräuche bei Strom, Heizung, Papier und Abfall zu senken und damit Ressourcen zu schonen. Unser EMAS-Managementsystem bildet den Rahmen, um dies zu erreichen. Wir alle, Beschäftigte, Lehrende und Lernende der HFU können aktiv mithelfen, die ehrgeizigen Ziele des Nachhaltigkeitsprogramms zu erreichen. Flyer wie "Nachhaltigkeit im Büro - Die Karte für Ihre Pinnwand" und "Nachhaltig durch's Studium" sind kleine Aktionen, die zum Mitmachen animieren sollen.

Strom aus Photovoltaik-Anlagen

Sonnenenergie wird seit Herbst 2015 für den Eigenbedarf auf dem Dach des Gebäudes C am Campus Furtwangen gesammelt. Falls über den Bedarf an der Hochschule hinaus Strom produziert wird, wird er in das allgemeine Netz eingespeist. Mit einer Produktion von rund 60.000 Kilowattstunden im Jahr hat die Photovoltaikanlage eine Ausbeute, die den Bedarf von 20 Haushalten deckt. An der Hochschule werden die Gebäude A, B und C mit dem selbst erzeugten Strom versorgt. Die Kollektoren-Platten sind in vergleichsweise flachem Winkel montiert, so dass sie sowohl in den Morgen- wie auch in den Abendstunden eine gute Sonnenlichtausbeute haben. Der Bau der Photovoltaikanlage fügt sich in die Sanierungsmaßnahmen des 1984 errichteten Gebäudes ein. Diese Anlage ist die zweite ihrer Art auf dem Campus Furtwangen. Bereits im November 2010 hat der Campus Furtwangen eine hochmoderne Konzentrator-Photovoltaik-Anlage zur solaren Stromgewinnung in Betrieb genommen. Sie steht zwischen dem G-Bau und dem I-Bau in Furtwangen.

Papierverbrauch senken und Recyclingpapier einführen

Die Kernaufgabe der HFU liegt in der Erzeugung und Vermittlung von Wissen. Dies erfolgt immernoch und ganz wesentlich über Papier, obwohl elektronische Kommunikations- und Publikationsformen an der HFU zunehmend eingesetzt werden. Perspektivisch will die HFU den Papierverbrauch drastisch senken und bei unvermeidbarem Verbrauch, ob in Broschüren und Flyern, in Vorlesungen und Semesterarbeiten, auf Recyclingpapier zurückgreifen.

Müllproduktion senken und richtig trennen

Die HFU produziert Müll. Das ist eine triviale Aussage, jedoch gilt es auch diese unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkte zu beleuchten. Die HFU will dazu beitragen, dass noch besser getrennt wird, indem sie an allen Orten entsprechende Müllbehälter aufstellt. Auch wird die Einführung von sog. "grauen Papier-Kisten" in den Büros flächendeckend eingeführt. Damit wird das Altpapier getrennt gesammelt und in regelmäßigen Abständen vom Technischen Dienst in eine naheliegende Recyclinganlage gebracht. 

Intelligenter Heizen. Richtig Lüften.

Derzeit läuft ein Versuch mit "intelligenten Heizkörperthermostaten". Diese Thermostate sind im Hörsaal in Furtwangen (B 3.01) und in den Büros  B 3.02, B 3.03 und B 3.04 eingebaut. Das Projekt vergleicht die aufgewendete Heizenergie mit den darunter liegenden Büros (B 2.05, B 2.06 nd B 2.07) sowie dem darunter liegende Hörsaal. Am Ende der Heizperiode werden die Ergebnisse gesichtet und evtl. Heizkörperthermostate flächendeckend eingeführt. 

Erneuerung der Beleuchtung

Zur zukünftigen Reduzierung des Energieverbrauchs werden die Bestandleuchten gegen neue Leuchten mit effektiven T5-Leuchtmitteln und elektronischen Vorschaltgeräten ausgetauscht. Des weiteren sind Präsenzmelder mit Tageslichtsensorik vorgesehen. Die Realisierung der Unterzählung des Verbrauchs der Gebäude B und C auf dem Campus Furtwangen erfolgt durch den Einbau von vernetzten Netzanalysegeräten in den entsprechenden Verteilerabgängen. Hierdurch wird ein aufwendiger Umbau der Verteilung zur Schaffung von gebäudebezogenen Messgruppen vermieden. Die Vernetzung erfolgt durch die IP-Infrastruktur der Hochschule. Über neue Softwarelösungen für das haustechnische Personal der HFU und das Gebäudemanagement erfolgt die Auslesung und gebäudebezogene Auswertung der Zählung.

Mobilitäts-Projekte

Auf dem Feld der klimaschonenden Mobilität will die HFU bereits bestehende Angebote ausbauen und dieses Thema in unterschiedlichen Projekten weiterentwickeln.

Senatsauschuss Mobilität

Der Senatsausschuss Mobilität wurde im April 2015 gegründet und ist die Fortsetzung einer aktiven Arbeitsgruppe, die sich in den Jahren seit 2014 fakultätsübergreifend mit dem Thema der Mobilität beschäftigt hat. Ziel der Gründung des Senatsausschusses war es, diese Arbeitsgruppe und das Thema strukturell zu verankern. Seine Aufgabe ist die Koordination der verschiedenen Aktivitäten zum Thema. Mobilität ist für die HFU als Hochschule im ländlichen Raum eine wichtige Fragestellung.

Flinkster

Seit November 2013 steht auf dem Hochschulcampus Furtwangen ein Auto des Carsharing-Anbieters Flinkster für Beschäftigte, Studierende und die Furtwanger Bevölkerung zur Verfügung. Die Initiative ging hier vom AStA aus. Genauere Infos finden Sie hier.

Flinc

Die HFU kooperiert mit flinc.org. - Warum? Weil Mobilität, Nachhaltigkeit und Ressourcenverbrauch wichtige Themen für die Hochschule Furtwangen sind. Über die Hälfte der Hochschulangehörigen fährt alleine mit dem eigenen Auto zur Vorlesung oder zum Arbeitsplatz. Die Folgen: wachsende Verkehrsdichte, Parkplatznot, erhöhte Kosten und nicht zuletzt eine enorme Umweltbelastung. flinc informiert sofort, wenn es neue Angebote und/oder Anfragen zu Mitfahrgelegnheiten gibt. Zum Beispiel per Push-Benachrichtigung oder SMS aufs Handy sowie per E-Mail. Der flinc-Algorithmus finden Mitfahrende und Interessierte entlang der gesamten Fahrstrecke – dadurch steigt die Vermittlungswahrscheinlichkeit gegenüber herkömmlichen Mitfahrzentralen um ein Vielfaches. Anmelden bei flinc: www.flinc.org