Laut Landeshochschulgesetz ist es Aufgabe der Hochschulen die tatsächliche Chancengleichheit von Frauen und Männern an Hochschulen voranzutreiben und umzusetzen.

„Die Hochschulen fördern bei der Wahrnehmung aller Aufgaben die tatsächliche Durchsetzung der Chancengleichheit von Frauen und Männern und wirken auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin; sie fördern aktiv die Erhöhung der Frauenanteile in allen Fächern und auf allen Ebenen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, und sorgen für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und wissenschaftlicher, künstlerischer und medizinischer Tätigkeit. Bei allen Aufgaben und Entscheidungen sind die geschlechterspezifischen Auswirkungen zu beachten.“ (§4 Absatz 1 Landeshochschulgesetz)

Diese Aufgabe ist komplex und vielschichtig. Zum einen geht es darum den Frauenanteil in Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, zu steigern. Zum anderen geht es um eine inkludierende Atmosphäre, die allen Hochschulangehörigen die Entfaltung ihres Potentials ermöglicht. Zahlreiche Studien belegen die Produktivitätssteigerungen, die durch vielfältige Belegschaften erreicht werden können. Insbesondere bezüglich Innovativität  stellt eine diverse Belegschaft sowie die Möglichkeit aller sich gemäß ihrer Fähigkeiten einzubringen eine große Chance dar.

Die Hochschule Furtwangen möchte diese Chance ergreifen: Wir fördern aktiv die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bzw. Studium, die Berücksichtigung von Genderthemen und nehmen Rücksicht auf besondere Lebenssituationen aller Mitglieder der Hochschule.

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